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Was ist das Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz (SiGG)?

Was ist das Sicherheitsgewerbegesetz (SiGG)?

Seit eini­gen Jah­ren sol­len die Rechts­grund­la­gen, die die Tätig­keit im pri­va­ten Sicher­heits­ge­wer­be regeln, über­ar­bei­tet und in einem eige­nen Regel­werk zusam­men­ge­fasst wer­den. Die­se neue Rechts­grund­la­ge wird vor­aus­sicht­lich „Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz“ hei­ßen. Ein Geset­zes­ent­wurf (Refe­ren­ten­ent­wurf) wur­de Ende Juli 2023 ver­öf­fent­licht, stößt aber inhalt­lich auf Kri­tik. In die­sem Blog­bei­trag erfah­ren Sie die Hin­ter­grün­de und wesent­li­chen Inhal­te des geplan­ten, aber nach wie vor nicht ver­ab­schie­de­ten Gesetzes.

 

War­um sol­len die Rechts­grund­la­gen der Sicher­heits­wirt­schaft über­haupt neu gere­gelt werden?

Zunächst ein­mal kann man sich durch­aus die Fra­ge stel­len: „War­um brau­chen wir ein neu­es Gesetz für das Sicher­heits­ge­wer­be?“ Denn bis dato sind die Vor­aus­set­zun­gen, um selbst als Unter­neh­mer ein Sicher­heits­ge­wer­be eröff­nen zu dür­fen, in der Gewer­be­ord­nung gere­gelt. Dort fin­den sich außer­dem die Vor­aus­set­zun­gen unter denen man als Arbeit­neh­mer bei einem Sicher­heits­un­ter­neh­men beschäf­tigt wer­den darf. Die ein­schlä­gi­gen Para­gra­phen sind der § 34a GewO (Bewa­chungs­ge­wer­be) sowie die dar­an anknüp­fen­de Odlok o nad­zoru mit spe­zi­fi­schen Vor­ga­ben für die pri­va­te Sicher­heits­wirt­schaft. Seit Juni 2019 gibt es außer­dem ein Regis­ter varo­van­ja, bei dem alle Sicher­heits­un­ter­meh­men und Beschäf­tig­ten der Sicher­heits­wirt­schaft in Deutsch­land mit­samt wesent­li­chen Daten (z.B. zur Per­son und Qua­li­fi­ka­ti­on) zen­tral erfasst sind. Die Rege­lung hier­zu fin­det sich eben­falls in der Gewer­be­ord­nung, näm­lich in § 11b GewO (Bewa­cher­re­gis­ter).

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­den Bestim­mun­gen im pri­va­ten Sicher­heits­ge­wer­be immer wie­der ange­passt. Wesent­li­che Ände­run­gen waren dabei die bereits genann­te Ein­füh­rung des Bewa­cher­re­gis­ters im Jahr 2019 sowie ein Jahr spä­ter der Wech­sel der Zustän­dig­keit vom Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um zum Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um. Die­se Schrit­te zeig­ten bereits eine gestie­ge­ne Rol­le pri­va­ter Sicher­heits­ak­teu­re in der staat­li­chen Sicher­heits­ar­chi­tek­tur. Durch gestie­ge­ner Sicher­heits­an­for­de­run­gen (z.B. zum Schutz kri­ti­scher Infra­struk­tur), zusätz­li­che Auf­ga­ben (z.B. Bewa­chung von Flücht­lings­un­ter­künf­ten) und in Tei­len wegen einer Zunah­me der Bedro­hungs­la­ge (z.B. Ein­lass­kon­trol­len wäh­rend Covid-19) wer­den immer mehr pri­va­te Sicher­heits­dienst­leis­ter enga­giert. Die Bran­che wuchs immens. So ist die Anzahl von Beschäf­tig­ten in der Sicher­heits­bran­che in den letz­ten 20 Jah­ren so stark gestie­gen, dass mit inzwi­schen knapp 270.000 Beschäf­tig­ten bei pri­va­ten Sicher­heits­diens­ten unge­fähr so viel Sicher­heits­per­so­nal arbei­tet wie bei allen Lan­des­po­li­zei­en zusam­men. Gleich­zei­tig über­neh­men pri­va­te Sicher­heit­un­ter­neh­men zuneh­mend vor­mals rein staat­li­che Auf­ga­ben (z.B. im ÖPNV, im ruhen­den Ver­kehr oder an Flug­hä­fen). Die pri­va­te Sicher­heits­wirt­schaft ist so zu einem unver­zicht­ba­ren Akteur des Sicher­heits­ge­fü­ges in Deutsch­land gewor­den. Ein sepa­ra­tes „Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz“ wür­digt damit die Bran­che als wich­ti­gen Sicher­heits­ak­teur. Ob die Anfor­de­run­gen signi­fi­kant stei­gen und der pri­va­ten Sicher­heits­bran­che zusätz­li­che Ver­ant­wor­tung über­tra­gen wer­den wird, ist hin­ge­gen sehr frag­lich – dazu spä­ter mehr.

Das neue Gesetz für das Sicher­heits­ge­wer­be soll ein „Stamm­ge­setz“ für die pri­va­te Sicher­heits­wirt­schaft bil­den. Bestehen­den Rege­lun­gen sol­len damit refor­miert und in ein gemein­sa­mes Regel­werk über­führt werden.

 

Bleibt es beim Namen „Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz“?

Die Neu­ord­nung der Bestim­mun­gen für die pri­va­te Sicher­heits­bran­che ist schon seit eini­gen Jah­ren in Pla­nung und in der poli­ti­schen Dis­kus­si­on. So sah bereits die Gro­Ko aus CDU/CSU und SPD-Regie­rung im Koali­ti­ons­ver­trag aus dem Jahr 2018 die Neu­re­ge­lung in einem eigen­stän­di­gen Gesetz vor. Der Bun­des­ver­band für die Sicher­heits­wirt­schaft (BDSW), der ein eigen­stän­di­ges Gesetz für die Sicher­heits­bran­che in einem Eck­punk­te­pa­pier befür­wor­tet hat­te und der dama­li­ge Innen­mi­nis­ter Horst See­ho­fer spra­chen aller­dings stets vom „Sicher­heits­dienst­leis­tungs­ge­setz (SDLG)“. Teil­wei­se wur­de auch vom „Sicherheitswirtschafts­gesetz“ gespro­chen.  Mit dem neu­en Namen bleibt der Kon­text zum Gewer­be­recht bestehen und es wird damit mög­li­cher­wei­se kla­rer, dass es sich nicht um hoheit­li­che son­dern nach wie vor um pri­va­te Sicher­heits­ak­teu­re han­delt. ­Mit dem Begriff wird ande­rer­seits die Reich­wei­te betont, da die Sicher­heits­bran­che wesent­lich mehr Auf­ga­ben­fel­der umfasst als nur das Bewa­chungs­ge­wer­be mit Wach­diens­ten im enge­ren Sinne.

Die Namen „Sicher­heits­dienst­leis­tungs­ge­setz“ oder „Sicher­heits­wirt­schafts­ge­setz“ sind offen­bar vom Tisch, denn der aktu­el­le Refe­ren­ten­ent­wurf beti­telt das Vor­ha­ben mit dem Begriff „Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz (SiGG)„.

 

Was möch­te der Gesetz­ge­ber mit dem Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz (SiGG) erreichen?

Das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um (BMI) als zustän­di­ges Res­sort führt ver­schie­de­ne Grün­de für das Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz an. Im Wesent­li­chen sind das folgende:

 

Wel­che Ände­run­gen soll das Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz nun tat­säch­lich bringen?

Dazu haben wir einen Blick in den aktu­el­len Refe­ren­ten­ent­wurf des Sicher­heits­ge­wer­be­ge­set­zes gewor­fen, der auf der Inter­net­sei­te des Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern (BMI) ver­öf­fent­licht je.
Vor­ab: Es han­delt sich bis dato um einen Refe­ren­ten­ent­wurf. Zu die­sem wer­den Rück­mel­dun­gen von Ver­bän­den und Fach­leu­ten ein­ge­holt, bevor die­ser im Bun­des­tag behan­delt, mög­li­cher­wei­se noch­mals nach­ge­bes­sert und letzt­lich ver­ab­schie­det wird, bevor er als Gesetz tat­säch­lich in Kraft tre­ten kann. Das heißt, der aktu­el­le Ent­wurf kann sich in vie­len Punk­ten noch ändern.

„Alter Wein in neu­en Schläu­chen“ – zu die­sem Schluss kann man nach dem Stu­di­um des Geset­zes­ent­wurfs durch­aus kom­men, denn wirk­lich grund­le­gen­de Ände­run­gen sind tat­säch­lich eher nicht zu fin­den. Jedoch ändern sich eini­ge Begriff­lich­kei­ten: Die Sach­kunde­prüf­ung gilt nun als Nach­weis der Fach­kun­de und Bewa­chungs­tä­tig­kei­ten wer­den in drei Kate­go­rien ein­ge­teilt, für die dann ent­spre­chend unter­schied­li­che Anfor­de­run­gen hin­sicht­lich der Qua­li­fi­ka­ti­on gel­ten. Wesent­lich ist außer­dem, dass mit Inkraft­tre­ten des Sicher­heits­ge­wer­be­ge­set­zes die Bestim­mun­gen für das Bewa­chungs­ge­wer­be aus der Gewer­be­ord­nung (§ 34a GewO, § 11b GewO) zusam­men mit der  Bewa­chungs­ver­ord­nung (BewachV) außer Kraft gesetzt werden.

Fol­gen­de inhalt­li­che Neue­run­gen sind unse­rer Mei­nung nach beson­ders erwähnenswert:

Nach wie vor nicht über­tra­gen wer­den beson­de­re Rech­te oder Ein­griffs­be­fug­nis­se. Die­se blei­ben – wie bis­her bis auf ganz weni­ge Aus­nah­men – hoheit­li­chen Auf­ga­ben­trä­gern vor­be­hal­ten. Auch am Unter­rich­tungs­ver­fah­ren (neu: „Schu­lung“) und der Sach­kunde­prüf­ung, die wie bis­her aus­schließ­lich die IHK anbie­ten darf, wird sich offen­bar wenig ändern. Ins­ge­samt ist nicht wirk­lich erkenn­bar, dass Anfor­de­run­gen stei­gen, so wie es z.B. bei einer mög­li­chen „Meis­ter­pflicht“ für Sicher­heits­un­ter­neh­mer oder Füh­rungs­kräf­te ab einer bestimm­ten Ebe­ne der Fall gewe­sen wäre.

 

Was hält man in der Sicher­heits­bran­che vom SiGG-Entwurf?

Ins­ge­samt ist die über­wie­gen­de Mei­nung von Ver­bän­den und Fach­leu­ten, dass das Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz auf Stand des der­zei­ti­gen Refe­ren­ten­ent­wurfs nicht der gro­ße Wurf ist: Erwar­tungs­hal­tung und das, was bis­her gelie­fert wur­de, klaf­fen teils weit aus­ein­an­der. So for­dert bei­spiels­wei­se der Bun­des­ver­band der Sicher­heits­wirt­schaft (BDSW) eine Über­ar­bei­tung des Ent­wurfs des Sicher­heits­ge­wer­be­ge­set­zes. Eben­so haben die Ver­bän­de ASW, BVSW und VSW eine Stel­lung­nah­me zum Geset­zes­ent­wurf for­mu­liert. Fol­gen­de Kri­tik­punk­te am aktu­el­len Refe­ren­ten­ent­wurf haben wir aus den unter­schied­li­chen Quel­len in will­kür­li­cher Rei­hen­fol­ge zusammengetragen:

 

Wann wird das Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz (SiGG) in Kraft treten?

Mög­li­cher­wei­se könn­te eine über­ar­bei­te­te Fas­sung des Sicher­heits­ge­wer­be­ge­set­zes noch im Jahr 2024 ver­ab­schie­det wer­den. Das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um (BMI) hat­te seit dem Spät­som­mer 2023 Zeit, die ein­ge­gan­gen­ne kri­ti­schen Stel­lung­nah­men und Ände­rungs­wün­sche zu prü­fen. Die­se könn­ten zumin­dest teil­wei­se in einen neu­en Geset­zes­ent­wurf ein­ge­ar­bei­tet wer­den. Nach Abschluss der Über­ar­bei­tung wird der Ent­wurf den ande­ren Minis­te­ri­en zur Stel­lung­nah­me über­mit­telt, bevor er dem Kabi­nett zur Beschluss­fas­sung vor­ge­legt wird. Anschlie­ßend wird die­ser Regie­rungs­ent­wurf dem Bun­des­rat über­sandt, der eben­falls eine Stel­lung­nah­me abge­ben kann. Der Bun­des­tag beginnt dann mit der par­la­men­ta­ri­schen Bera­tung, die meh­re­re Lesun­gen und Aus­schuss­sit­zun­gen umfasst. Schließ­lich bedarf es der Zustim­mung des Bun­des­ta­ges und einem wei­te­ren – in die­sem Fall nicht zustim­mungs­pflich­ti­gen –  Durch­gang durch den Bun­des­rat, bevor der Bun­des­prä­si­dent das Gesetz unter­zeich­net und das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren abschließt. Die Unter­schrift des Bun­des­prä­si­den­ten ist jedoch eher Form­sa­che. Das Sicher­heits­ge­wer­be­ge­setz wird dann im Bun­des­ge­setz­blatt ver­öf­fent­licht und tritt zum im Gesetz fest­ge­leg­ten Datum in Kraft.

 

Was hal­ten Sie vom aktu­el­len Referentenentwurf?
Wir freu­en uns über Ihre Mei­nung als Kom­men­tar unten auf die­ser Seite.

 

Koli­ko den­ar­ja zas­luži­te kot zapos­le­ni v var­nost­ni služ­bi s potrdi­lom o usposobljenosti?

Koliko denarja zaslužite kot zaposleni v varnostni službi s potrdilom o usposobljenosti?

Govo­ri­ti o tem je nes­mi­sel­no. Nekaj je jas­no: Tra­di­cio­nal­na var­nost­na indus­tri­ja je sek­tor z niz­ki­mi plača­mi!
Kljub temu pa var­nost­na indus­tri­ja ponu­ja raz­no­li­ko, odgo­vor­no, vzn­emirl­jivo in tudi mir­no delo. In če ste pamet­ni, lah­ko preži­vi­te. Toda — koli­ko zas­luži­te kot var­nost­nik s potrdi­lom o usposobljenosti?

Kaj je pomemb­no za zas­lužek v var­nost­ni industriji…

Če se odloči­te za delo v zaseb­nem var­nost­nem sek­tor­ju ali išče­te nove­ga delo­da­jal­ca, ima­jo finanč­ni vidi­ki zago­to­vo pomemb­no vlo­go. K dobri urni post­av­ki pris­pe­va več dejav­ni­kov. Naj­po­memb­ne­jši vidi­ki za priv­lač­ne­jšo plačo so navede­ni spodaj.

Stopn­ja izobraz­be in usposabljanja

Seve­da vel­ja, da bolj kot ste uspo­s­ob­lje­ni, več­je so mož­nos­ti za zas­lužek. Kot nek­va­li­fi­ci­ra­ni var­nost­nik, ki se usposablja le v skla­du s čle­nom 34a GewO, pogos­to ne bos­te pre­je­li veli­ko več kot mini­mal­no plačo. Z izpi­tom iz stro­kov­ne­ga znan­ja lah­ko z obvl­adl­jiv­im napo­rom doseže­te še nekaj več osnov­ne urne post­av­ke.. Z nadal­jn­jim usposabljan­jem lah­ko posta­ne­te cer­ti­fi­ci­ra­ni dela­vec za zašči­to in varo­van­je ali spe­cia­list za zašči­to in varo­van­je. Mimogre­de, od 1. janu­ar­ja 2023 je mini­mal­na plača na nacio­nal­ni rav­ni 12,43 evra na uro. Povečan­je na 13 evrov na uro od 1. aprila 2023 je bilo že odločeno.

Dodat­ne kvalifikacije

Dodat­ne kva­li­fi­ka­ci­je, na pri­mer s področ­ja prve pomoči ali požar­ne var­n­os­ti (npr. pomoč­nik za požar­no var­n­ost), so zelo korist­ne in poveču­je­jo trž­no vred­nost var­nost­ne­ga oseb­ja. Ti podat­ki nima­jo ved­no nepos­red­ne­ga vpli­va na urno post­av­ko, ven­dar so ved­no plus v prošn­jah za zapos­li­tev. Dodat­ne kva­li­fi­ka­ci­je vključu­je­jo naslednje:

Prav tako ne sme­te podcen­je­va­ti med­kul­tur­ne­ga znan­ja in znan­ja tujih jezi­kov, zlas­ti vsaj osnov­ne­ga znan­ja angleščine.

Dejav­nost

Var­nost­na indus­tri­ja ima veli­ko vidi­kov, zato so tudi dejav­nos­ti, ki jih opravlja­jo var­nost­ni delav­ci, zelo raz­no­li­ke. Zato se vča­sih poja­vi­jo veli­ke raz­li­ke v plačah. Var­nost­ne dejav­nos­ti, kot so loče­ni stražar­ji in pre­pros­to varo­van­je, so pogos­to precej slabo plača­ne. Dela, ki zaht­e­va­jo poseb­na znan­ja, so pogos­to dob­ro plača­na. Na pri­mer v Var­n­ost v letalst­vu, v raz­po­nu Pre­voz goto­vi­ne in dra­go­cen­os­ti, med dejav­nost­jo v jedr­ski objek­ti, v kate­rem Varo­van­je pod­zem­ne in pri­mest­ne želez­nice ali kot stro­kovn­jak za NSL v Nad­zor­ni cen­tri za klic v sili in sto­rit­ve zas­lužki so pogos­to bist­ve­no viš­ji od pov­preč­ja v pano­gi. Natančen zne­sek plače za to del­ov­no mes­to je na vol­jo v Kolek­tiv­ne pogod­be od njih. Če so bili raz­glaše­ni za sploš­no zave­zu­joče, kar je običa­j­no, vel­ja­jo za vse zapos­le­ne. (Naj­bol­je je, da v iskan­je v Goo­g­lu doda­te zvez­no drža­vo, da zoži­te rezultate).

Del­ov­ni čas

Vsi, ki so že dejav­ni v indus­tri­ji in dela­jo v izme­nah, to vedo: Zara­di spre­men­je­ne­ga del­ov­ne­ga časa pogos­to trpi­jo bio­rit­mi in zaseb­no življen­je. Ven­dar je delo v noč­nih izme­nah, ob nedel­jah in praz­ni­kih pogos­to odločil­no finanč­no ugod­ne­jše. Odvis­no od zvez­ne države/kolektivne pogod­be lah­ko pri­do­bi­te nas­lednje ugod­nos­ti Noč­ni, nedel­j­ski in praz­nič­ni pri­bit­ki ki so vred­ni ogle­da. Poleg tega so ti neob­da­včen! Na držav­ne praz­ni­ke v šte­vil­nih kra­jih 100% Mož­no doplači­loTo pome­ni, da poleg dejans­ke dnev­ne plače ponov­no prej­me­te enak zne­sek, ven­dar neob­da­včen! V mesecu dni, seve­da odvis­no od šte­vila noč­nih, nedel­js­kih in praz­nič­nih ur, je mogoče doseči nas­lednje Nekaj sto evrov na vrhu zas­luži­ti. Še pose­bej ob pre­lo­mu leta ali ob veli­ki noči je to lah­ko donosna zadeva.

Nad­ur­no delo/nadurno delo

Nad­ur­no delo je seve­da le en vidik del­ov­ne­ga časa. Kljub temu bi temu vidi­ku rad pos­ve­til poseb­no toč­ko. Zakaj? Izkušn­je nam­reč kaže­jo, da se v var­nost­nem sek­tor­ju dela veli­ko nadur, pogos­to več, kot je zakon­sko dovol­je­no, in s pre­ma­lo odmo­ri med nalog­ami. Dob­ro pre­mis­li­te, ali se želi­te str­in­ja­ti s tem in bi mora­li dejans­ko delati 200, 220, 240 ali celo več ur na mesec.. Moj nas­vet na tej točki bi bil, da vloži­te v nadal­jn­je izobraže­van­je in ne zamen­juj­te toli­ko časa za denar: Memen­to Mori — tudi vaše življen­je je ome­je­no. Določi­te pred­nost­ne nalo­ge in sprej­mi­te dob­ro odloči­tev za vas, tudi za vašo prihodnost.

Drža­va

Tako kot v dru­gih pano­gah je tudi v zaseb­nem var­nost­nem sek­tor­ju raz­li­ka med zaho­dom in vzho­dom. V pre­te­klos­ti so bile te raz­li­ke v plačah zelo očit­ne. Var­nost­ni delav­ci v Ber­linu na neka­te­rih območ­jih niso zas­luži­li niti polo­vice tis­tih, ki so delali na Bavar­s­kem.  Med naj­bol­je plač­ani­mi zvez­ni­mi deže­la­mi so pra­vil­o­ma Bavars­ka, Baden-Würt­tem­berg in Sever­no Poren­je-Ves­t­fa­li­ja.. Med najs­la­bše plač­ani­mi so še ved­no nove zvez­ne deže­le, na pri­mer Bran­den­burg ali Meck­len­burg-Pred­po­mor­jans­ka. Še pred nekaj leti se je bilo v Vzhod­ni Nemči­ji mogoče komaj obdrža­ti nad vodo z delom var­nost­ni­ka. Ven­dar pa mini­mal­na plača in pos­top­no pri­bliže­van­je kolek­tiv­nih pogodb vse bolj zman­jšu­jeta raz­li­ke. Poleg tega ne sme­mo poza­bi­ti, da tam, kjer ljud­je zas­luži­jo več, običa­j­no zas­luži­jo manj. Življen­j­ski stroški (zlas­ti najem­ni­ne) so viš­je. Če se poi­grava­te s to ide­jo, dob­ro pre­mis­li­te, ali se vam seli­tev res splača.

Indus­tri­ja

Mno­gi ljud­je o del­ov­nih mes­tih v var­nost­nih služ­bah raz­mišl­ja­jo na kla­sičen način, kot o var­nost­nem pod­jet­ju, ki kot ponud­nik sto­ri­tev zun­an­je stran­ke. Med­tem ko so v pre­te­klos­ti zapos­le­ni vete­ra­ni v tovar­nah pri­ha­ja­li v var­nost­no služ­bo ob kon­cu del­ov­ne dobe, da bi zadnja leta svo­je karie­re preži­veli z manj napor­nim delom, se je stan­je danes precej spre­meni­lo. Pro­fe­sio­nal­ni zun­an­ji ponud­ni­ki var­nost­nih sto­ri­tev skrbi­jo za veli­ko šte­vilo pod­je­tij iz pos­lov­ne­ga in indus­trijs­ke­ga ali jav­ne­ga sek­tor­ja. Kljub deset­let­ja tra­ja­joče­mu tren­du zun­an­je­ga izva­jan­ja pa še ved­no obsta­ja­jo. Splet­na stran Not­ran­ja var­n­ost obra­tov. Predv­sem v indus­tri­ji so dejav­nos­ti varo­van­ja pre­možen­ja in rast­lin, kadar ste nepos­red­no zapos­le­ni v proiz­vod­nem pod­jet­ju, zelo dob­ro plača­ni. Der Grund hier­für ist, dass Sie nach dem Bran­chen­ta­rif bezahlt wer­den, dem die Mas­se der Beleg­schaft ange­hört. Wer­fen Sie einen Blick in die Tarif­ne tabe­le za kovins­ko in elek­tro­in­dus­tri­jo! Te meseč­ne plače so v dru­gi ligi.

Nado­me­stila

Nado­me­stila, ki jih ure­ja kolek­tiv­na pogod­ba se običa­j­no izplaču­je­jo za vod­je straže/izmene, vod­ni­ke psov ali v neka­te­rih objek­tih, kot so vojaški objek­ti. Prav tako pogos­to obsta­ja­jo dodat­ki za dežurst­va, npr. za (dodat­no) delo v gasil­ski bri­ga­di v obra­tu. Ti zne­ski znaša­jo od nekaj cen­tov na uro do več kot 10% več plače. Na Bavar­s­kem je tudi neko­li­ko več den­ar­ja, če del­ate na širšem območ­ju Münchna.
Var­nost­na pod­jet­ja ali nji­ho­ve stran­ke vča­sih plača­jo tudi Pro­s­to­vol­j­na (pre­klic­na) nado­me­stila. Manch­mal gibt es auch Ein­mal-Prä­mi­en für beson­ders erfolg­rei­che Ein­sät­ze oder für her­aus­ra­gen­de Arbeits­leis­tun­gen. Lei­der sind die­se Art Zula­gen aber eher die Aus­nah­me. Immer häu­fi­ger vor­zu­fin­den ist aber eine Wech­sel­prä­mie, also so eine Art „Begrü­ßungs­geld“. Das allein soll­te aber aber nicht unbe­dingt der allei­ni­ge Grund für einen Arbeit­ge­ber­wech­sel sein.

Kon­kret­ne številke

Želi­te vede­ti kon­kret­ne številke?
Če ste čla­nek pre­bra­li do te točke, bos­te ugo­to­vi­li, da je to tež­ko, saj je lah­ko odvis­no od šte­vil­nih dejav­ni­kov, kot so zvez­na drža­va, del­ov­no mes­to, del­ov­ni čas in nji­ho­ve (dodat­ne) kva­li­fi­ka­ci­je. Kljub temu je tre­ba naves­ti kon­kre­ten primer:

To pome­ni pri­bliž­no 2520 evrov obda­včl­jive­ga dohod­ka (bruto) in nekaj manj kot 420 evrov neob­da­vče­nih dodatkov.Pri dohodn­ins­kem raz­re­du 1 in brez otrok bi tako sams­ka ose­ba pre­je­la pri­bliž­no 2170 evrov neto pre­ne­se­ne. Ven­dar je ta izračun le za pona­zo­ri­tev. Dejans­ko izplača­na plača je lah­ko odvis­na od šte­vil­nih dejavnikov!

Namig: Ta čla­nek je bil nazadnje posod­o­bljen febru­ar­ja 2023. Ker se mini­mal­na plača in kolek­tiv­na pogod­ba red­no pril­ag­aja­ta, so se okvir­ni pogo­ji v tem času lah­ko spre­meni­li! (Vse infor­maci­je so brez jamstva.)

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