Dienstausweis oder Mitarbeiterausweis – wie muss er aussehen?

Dienst­aus­weis oder Mit­ar­bei­ter­aus­weis – wie muss er aussehen?

Bahn­si­cher­heit: Secu­ri­ty an Bahn­hö­fen und in Zügen

Bahnsicherheit: Security an Bahnhöfen und in Zügen

Auf­ga­ben von Sicher­heits­mit­ar­bei­tern in der Bahnsicherheit

Die Sicher­heit im öffent­li­chen Ver­kehr, ins­be­son­de­re im Bereich der Bah­nen und Bahn­hö­fe, ist von ent­schei­den­der Bedeu­tung für die Gewähr­leis­tung eines rei­bungs­lo­sen und siche­ren Per­so­nen- und Güter­trans­ports (Schie­nen­ver­kehr). In die­sem Arti­kel wer­den die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben von Sicher­heits­mit­ar­bei­tern in der Bahn­si­cher­heit beleuch­tet, wobei auch die damit ver­bun­de­nen Gefah­ren, Bedro­hun­gen und Risi­ken sowie die erfor­der­li­chen Fähig­kei­ten und per­sön­li­chen Eigen­schaf­ten für eine erfolg­rei­che Tätig­keit in die­sem Bereich dis­ku­tiert werden.

Auf­ga­ben der Sicher­heits­mit­ar­bei­ter in der Bahnsicherheit

Sicher­heits­mit­ar­bei­ter in der Bahn­si­cher­heit über­neh­men eine brei­te Palet­te von Auf­ga­ben, die dazu die­nen, die Sicher­heit von Pas­sa­gie­ren, Per­so­nal und Eigen­tum zu gewähr­leis­ten. Dabei sind städ­ti­sche Bahn­hö­fe teil­wei­se Kri­mi­na­li­täts­schwer­punk­te. Zu den Haupt­auf­ga­ben gehören:

1. Über­wa­chung und Prävention

Sicher­heits­mit­ar­bei­ter sind dafür ver­ant­wort­lich, ver­däch­ti­ge Akti­vi­tä­ten zu erken­nen und zu über­wa­chen, um das Haus­recht durch­zu­set­zen, die Ein­hal­tung der Beför­de­rungs­be­din­gun­gen in den Rei­se­zü­gen zu gewähr­leis­ten und auch Straf­ta­ten wie Dieb­stahl, Van­da­lis­mus, Beläs­ti­gung und Gewalt­ta­ten zu ver­hin­dern. Dies umfasst die regel­mä­ßi­ge Patrouil­le durch Bahn­hö­fe und Züge sowie die Beob­ach­tung durch Über­wa­chungs­ka­me­ras und die Bedie­nung wei­te­rer Sicher­heits­sys­te­me. Die Prä­senz von Sicher­heits­mit­ar­bei­tern, auch als Ansprech­part­ner und Aus­kunfts­per­so­nen von Zug­gäs­ten, trägt wesent­lich zu einem posi­ti­ven Sicher­heits­ge­fühl und auch zur Ser­vice­ori­en­tie­rung des Auftraggebers/Bahnunternehmens bei.

2. Durch­füh­rung von Sicherheitskontrollen

Sicher­heits­mit­ar­bei­ter füh­ren Sicher­heits­kon­trol­len an Bahn­hö­fen und in Zügen durch, um ver­bo­te­ne Gegen­stän­de wie Waf­fen, Dro­gen und ver­bo­te­ne oder ver­däch­ti­ge Gegen­stän­de zu ent­de­cken und dadurch Schä­den abzu­wen­den. Ein­her­ge­hend mit den recht­li­chen Bestim­mun­gen und Dienst­an­wei­sun­gen erfolgt dies in enger Abstim­mung mit den Behör­den wie der Bun­des­po­li­zei. Nicht sel­ten müs­sen Per­so­nen, die am Bahn­hof uner­wünscht sind oder die Betriebs­ab­läu­fe stö­ren, der Ört­lich­keit ver­wie­sen oder der Poli­zei über­ge­ben wer­den. Im Rah­men der Rund­gän­ge wer­den auch ande­re rele­van­te Sach­ver­hal­te wie z.B. Störungen/Defekte, Ver­un­rei­ni­gun­gen oder Gefah­ren­stel­len gemel­det und Sofort­maß­nah­men ergriffen.

3. Hil­fe­leis­tung und Konfliktmanagement

Im Fal­le von Not­fäl­len, medi­zi­ni­schen Zwi­schen­fäl­len oder Kon­flikt­si­tua­tio­nen sind Sicher­heits­mit­ar­bei­ter geschult, schnell zu reagie­ren und ange­mes­se­ne Unter­stüt­zung zu leis­ten. Dies kann die Bereit­stel­lung von Ers­ter Hil­fe, die Eva­ku­ie­rung von Pas­sa­gie­ren oder die Dees­ka­la­ti­on von Kon­flik­ten zwi­schen Fahr­gäs­ten umfas­sen. Gera­de im Bahn­ver­kehr, wo vie­le Per­so­nen auf­ein­an­der­tref­fen und auch beson­de­re Unfall­ri­si­ken (z.B. beim Ein- und Aus­stieg) bestehen, sind Unfäl­le kei­ne Sel­ten­heit. Hin­zu kom­men Per­so­nen, die die Betriebs­ab­läu­fe stö­ren, sich selbst gefähr­den (Sui­zid­ab­sicht, Dro­gen­kon­sum, etc.) oder ande­re durch kri­mi­nel­le oder in sel­te­nen Fäl­len gar ter­ro­ris­tisch moti­vier­te Taten bedrohen.

4. Kun­den­be­treu­ung und Information

Sicher­heits­mit­ar­bei­ter ste­hen den Fahr­gäs­ten als Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung, um Fra­gen zu beant­wor­ten, Hil­fe anzu­bie­ten und Infor­ma­tio­nen über Fahr­plä­ne, Rou­ten und Sicher­heits­vor­keh­run­gen bereit­zu­stel­len. Sie fun­gie­ren als wich­ti­ge Schnitt­stel­le zwi­schen dem Bahn­un­ter­neh­men und den Pas­sa­gie­ren. Das Sicher­heits­per­so­nal ist damit auch ein Aus­hän­ge­schild für die Bahn­ge­sell­schaft. Ent­spre­chend wich­tig ist hier pro­fes­sio­nel­les Han­deln. Etwa­ige Fehl­trit­te kön­nen dank Smart­phone und Social Media schnell über­re­gio­nal gro­ße Auf­merk­sam­keit erre­gen und damit das Unter­neh­men in ein schlech­tes Licht rücken. „Schwar­ze She­riffs“ sind daher fehl am Platze.

5. Schutz Kri­ti­scher Infra­struk­tur und spe­zi­el­le Aufgaben

Das Bahn­netz und die damit ver­bun­de­nen Ein­rich­tun­gen (z.B. Daten­kom­mu­ni­ka­ti­on, Zug­be­ein­flus­sungs­sys­te­me, Ener­gie­ver­sor­gung) sind Teil der Kri­ti­schen Infra­struk­tur der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Tag­täg­lich ver­las­sen sich Mil­lio­nen Men­schen auf den siche­ren Trans­port und sind von die­sem abhän­gig. Sicher­heits­mit­ar­bei­ter über­neh­men daher auch in der Kon­zern­si­cher­heit wesent­li­che Auf­ga­ben wie z.B. im Bedro­hungs­ma­nage­ment, in der Sicher­heits­tech­nik, in Sicher­heits­zen­tra­len und in lei­ten­den Funk­tio­nen. Spe­zi­el­le Auf­ga­ben­ge­bie­te im Bereich der Bahn­si­cher­heit kön­nen auch die Tätig­keit in mobi­len Unter­stüt­zungs­grup­pen sein, z.B. wenn Ver­an­stal­tun­gen wie Fuß­ball­spie­le statt­fin­den, die Über­wa­chung von Stre­cken­ab­schnit­ten mit­tels Droh­nen oder der Dienst als Hun­de­füh­rer. Die Bahn­si­cher­heit ist also sehr viel­fäl­tig und kann wesent­lich mehr umfas­sen als nur den klas­si­schen Sicher­heits- und Ord­nungs­dienst (SOD) mit der Bestrei­fung von Bahnhöfen.

6. Bericht­erstat­tung und Zusam­men­ar­beit mit Behörden

Sicher­heits­mit­ar­bei­ter sind ver­pflich­tet, Vor­fäl­le und ver­däch­ti­ge Akti­vi­tä­ten zu doku­men­tie­ren und Berich­te zu erstat­ten. Teil­wei­se sind Body­cams im Ein­satz, die die Situa­ti­on auf Video auf­zeich­nen. Als Sicher­heits­mit­ar­bei­ter in der Bahn­si­cher­heit arbei­ten Sie auch eng mit der Bun­des­po­li­zei und ande­ren Sicher­heits­be­hör­den zusam­men, um zur Auf­recht­erhal­tung der öffent­li­chen Sicher­heit mit bei­zu­tra­gen. Gera­de die­ses Span­nungs­feld aus Tätig­keit im Haus­rechts­be­reich und die Zusam­men­ar­beit im Bereich der öffent­li­chen Sicher­heit hat sei­nen Reiz, erfor­dert aber ein hohes Maß an Hand­lungs­si­cher­heit – auch in Bezug auf recht­li­che Aspekte.

 

Gefah­ren und Risi­ken in der Bahnsicherheit

Die Arbeit in der Bahn­si­cher­heit birgt – je nach Auf­ga­ben­be­reich und Ein­satz­ort – eine Rei­he von Gefah­ren und Risi­ken, denen Sicher­heits­mit­ar­bei­ter regel­mä­ßig aus­ge­setzt sind:

1. Kör­per­li­che Gewalt und Aggression

Sicher­heits­mit­ar­bei­ter kön­nen aggres­si­ven oder gewalt­tä­ti­gen Pas­sa­gie­ren gegen­über­ste­hen, ins­be­son­de­re in Kon­flikt­si­tua­tio­nen oder bei der Durch­set­zung von Sicher­heits­maß­nah­men. Sie müs­sen in der Lage sein, mit sol­chen Situa­tio­nen umzu­ge­hen und ange­mes­sen zu reagie­ren, ohne die Sicher­heit ande­rer zu gefährden.

2. Risi­ko von Angrif­fen und Überfällen

Bahn­hö­fe und Züge sind oft beleb­te und öffent­lich zugäng­li­che Orte, an denen das Risi­ko von Über­fäl­len, Dieb­stäh­len und ande­ren kri­mi­nel­len Akti­vi­tä­ten erhöht ist. Sicher­heits­mit­ar­bei­ter müs­sen wach­sam sein und pro­ak­tiv han­deln, um sol­che Vor­fäl­le zu ver­hin­dern oder zu unterbinden.

3. Gefahr von Terroranschlägen

Ange­sichts der aktu­el­len Sicher­heits­la­ge besteht auch die Gefahr ter­ro­ris­ti­scher Anschlä­ge auf Bahn­hö­fe oder Züge. Sicher­heits­mit­ar­bei­ter müs­sen über ent­spre­chen­de Schu­lun­gen und Pro­to­kol­le ver­fü­gen, um auf ver­däch­ti­ge Akti­vi­tä­ten hin­zu­wei­sen und im Ernst­fall ange­mes­sen zu reagieren.

4. Arbeits­um­ge­bung und Witterungsbedingungen

Die Arbeit in der Bahn­si­cher­heit kann auch phy­si­sche Her­aus­for­de­run­gen mit sich brin­gen, wie z. B. das Arbei­ten bei extre­men Tem­pe­ra­tu­ren, in engen oder über­füll­ten Räu­men oder in abge­le­ge­nen Berei­chen wie Bahn­stei­gen oder Tunneln.

5. Unfall­ge­fah­ren, Arbeits­be­las­tung, Ansteckung

Sturz- und Stol­per­ge­fah­ren sind all­täg­lich, im Bereich des Bahn­ver­kehrs aber durch­aus mit einem grö­ße­ren Risi­ko ver­bun­den als andern­orts. Hin­zu kommt neben der phy­si­schen Belas­tung (lan­ge Lauf­we­ge, Schicht­ar­beit, etc.) auch durch­aus eine psy­chi­sche (Angst vor Über­grif­fen, Sui­zi­de, usw.). Last but not Least hat auch die Covid-19 Pan­de­mie vor Augen geführt, wie schnell sich Viren und anste­cken­de Erre­ger aus­brei­ten kön­nen, wenn vie­le Men­schen zusam­men kommen.

 

Emp­feh­lun­gen für Fähig­kei­ten und per­sön­li­che Eigenschaften

Um erfolg­reich in der Bahn­si­cher­heit zu arbei­ten, soll­ten Sicher­heits­mit­ar­bei­ter über fol­gen­de Fähig­kei­ten und per­sön­li­che Eigen­schaf­ten verfügen:

1. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit

Gute und situa­ti­ons­ge­rech­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­kei­ten sind ent­schei­dend, um effek­tiv mit Pas­sa­gie­ren, Kol­le­gen und ande­ren Ein­satz­kräf­ten zu inter­agie­ren. Sicher­heits­mit­ar­bei­ter soll­ten in der Lage sein, klar und prä­zi­se zu kom­mu­ni­zie­ren und in Kon­flikt­si­tua­tio­nen dees­ka­lie­rend zu wirken.

2. Selbst­be­herr­schung und Stressresistenz

Da Sicher­heits­mit­ar­bei­ter oft mit her­aus­for­dern­den und poten­zi­ell gefähr­li­chen Situa­tio­nen kon­fron­tiert sind, ist es wich­tig, über ein hohes Maß an Selbst­be­herr­schung und Stress­re­sis­tenz zu ver­fü­gen. Sie soll­ten in der Lage sein, ruhig zu blei­ben und ratio­nal zu han­deln, auch unter Druck und bei Provokationen.

3. Team­fä­hig­keit

Die Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Sicher­heits­mit­ar­bei­tern, dem Bahn­per­so­nal und der Bun­des­po­li­zei ist uner­läss­lich für eine effek­ti­ve Bahn­si­cher­heit. Sicher­heits­mit­ar­bei­ter soll­ten team­ori­en­tiert sein und gut in mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren Teams arbei­ten können.

4. Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und Integrität

Sicher­heits­mit­ar­bei­ter tra­gen eine gro­ße Ver­ant­wor­tung für die Sicher­heit von Pas­sa­gie­ren und Eigen­tum. Sie soll­ten inte­ger und ver­ant­wor­tungs­be­wusst han­deln und sich an ethi­sche Stan­dards halten.

5. Kör­per­li­che Fit­ness und Ausdauer

Die Arbeit in der Bahn­si­cher­heit erfor­dert oft kör­per­li­che Anstren­gung und Aus­dau­er, ins­be­son­de­re bei aus­ge­dehn­ten Kon­troll­gän­gen und häu­fi­gen Schicht­diens­ten. Sicher­heits­mit­ar­bei­ter soll­ten daher über eine ange­mes­se­ne kör­per­li­che Fit­ness und Belast­bar­keit verfügen.

6. Fach­kennt­nis­se,  Schu­lun­gen und Erfahrung

Um die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben in der Bahn­si­cher­heit effek­tiv aus­füh­ren zu kön­nen, ist es wich­tig, über ent­spre­chen­de Fach­kennt­nis­se und Schu­lun­gen zu ver­fü­gen. In den meis­ten Posi­tio­nen ist min­des­tens die Sach­kunde­prüf­ung nach § 34a GewO erfor­der­lich. Auch eine Aus­bil­dun­gen wie die zur Fach­kraft für Schutz und Sicher­heit ist gern gese­hen und kann die Kar­rie­re vor­an brin­gen. Sicher­heits­mit­ar­bei­ter soll­ten regel­mä­ßig an Schu­lun­gen teil­neh­men und sich über aktu­el­le Sicher­heits­ri­si­ken und ‑ver­fah­ren infor­mie­ren. Zudem soll­ten wesent­li­che Fremd­spra­chen­kennt­nis­se – zumin­dest in der eng­li­schen Spra­che – vor­han­den sein.

Wie kom­me ich kon­kret zu einem Job in der Bahnsicherheit?

Der größ­te Arbeit­ge­ber in die­sem Bereich ist die DB Sicher­heit der Deut­schen Bahn.
Wich­tig ist die Sach­kunde­prüf­ung nach § 34a GewO, die man idea­ler­wei­se bereits erfolg­reich absol­viert haben soll­te. Außer­dem kann die Bewer­bung schnel­ler zum Erfolg füh­ren, wenn man neben den übli­chen Bewer­bungs­un­ter­la­gen ein gül­ti­ges Aus­weis­do­ku­ment, eine Auf­lis­tung der Wohn­adres­sen der letz­ten 5 Jah­re sowie – wenn bereits vor­han­den – sei­ne Bewa­cher-ID aus dem Bewa­cher­re­gis­ter vor­legt. Im Regel­fall soll­te man über einen PKW-Füh­rer­schein (Klas­se B) ver­fü­gen, im Schicht­dienst arbei­ten kön­nen, den Kon­takt zu Men­schen mögen, team- und kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig sein, die deut­sche Spra­che aus­rei­chend beherr­schen und idea­ler­wei­se bereits ers­te Erfah­run­gen gesam­melt habe. Die genau­en Anfor­de­run­gen fin­det man in der jewei­li­gen Annun­cio di lavoro!

 

Bahn­si­cher­heit 2030: Auch in The­ma auf der Nürn­ber­ger Sicherheitskonferenz

Die Nürn­ber­ger Sicher­heits­kon­fe­renz ist inzwi­schen eine fes­te Grö­ße der Secu­ri­ty-Fach­mes­sen. Im Rah­men der 5. Nürn­ber­ger Sicher­heits­kon­fe­renz mit dem Titel „SICHER­HEIT 2030“, die am 10.04.2024 in der Nürn­ber­ger Meis­ter­sin­ger­hal­le statt­fin­det, wird Tors­ten Malt von der DB Sicher­heit als Spea­k­er auf­tre­ten. Sein Vor­trag beschäf­tigt sich mit dem Schutz der Kri­ti­schen Infra­struk­tur am Bei­spiel der S‑Bahn Mün­chen. Er will auf­zei­gen wie Sicher­heit im Kon­zern­ver­bund sowie im Ver­bund mit den Sicher­heits­be­hör­den funk­tio­nie­ren kann und wel­che Her­aus­for­de­run­gen sich dabei ergeben.
Mehr dazu unter www.nuernberger-sicherheitskonferenz.de und im Pod­cast für Schutz und Sicherheit:


(Fon­te: Pod­cast per la pro­te­zio­ne e la sicu­rez­za / Jörg Zitzmann)

Ins­od­dis­fat­to del tuo lavoro: qua­li opzio­ni hai come guar­dia giurata?

Insoddisfatto del tuo lavoro: quali opzioni hai come guardia giurata?

È vero che lavora­re nel set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata può esse­re un lavoro duro. In alcu­ne aree le con­di­zio­ni di lavoro sono dav­vero pes­si­me. Tut­ta­via, la situa­zio­ne varia anche in modo signi­fi­ca­tivo da azi­en­da ad azi­en­da. Non è raro che un cam­bia­men­to off­ra miglio­ri oppor­tu­ni­tà di car­ri­e­ra, la pos­si­bi­li­tà di acqui­si­re nuo­ve espe­ri­en­ze e un ambi­en­te di lavoro più confortevole.

Fase 1: ana­liz­za­re atten­ta­men­te la situazione!

È importan­te cono­sce­re le cau­se del­la pro­pria ins­od­dis­fa­zio­ne e cono­sce­re le pro­prie moti­va­zio­ni. Ana­liz­za­re le ragio­ni del­l’ins­od­dis­fa­zio­ne: Iden­ti­fi­ca­te esat­ta­men­te ciò che vi ren­de infe­li­ci. È l’am­bi­en­te di lavoro, le man­sio­ni, il team, la retri­bu­zi­o­ne o la cul­tu­ra azi­end­a­le? Quan­to meglio si com­pren­do­no le cau­se, tan­to più faci­le sarà tro­va­re una soluzione.
Spes­so anche l’am­bi­en­te pri­va­to gio­ca un ruo­lo o un cam­bia­men­to nel­le esi­gen­ze per­so­na­li. Per­tan­to, con­side­ra­te anche ques­ti aspet­ti nella vos­tra analisi!

Fase 2: Pen­sa­te alle vost­re opzio­ni e valutatele!

Il pas­so suc­ces­si­vo sareb­be un Brain­stor­ming e ricer­ca sul­le opzio­ni disponibili:
Qua­li sono le mie pos­si­bi­li­tà? Quan­to sono alti i rischi? Cosa suc­ce­de se…?
Mol­te del­le seguen­ti opzio­ni han­no un cos­to Nien­te sol­di, solo super­a­men­to. Tut­ta­via, alcu­ne opzio­ni sono piut­tosto lun­ga e cos­to­sa o addi­rit­tu­ra lun­ga..

  1. Infor­ma­te­vi sui vos­tri dirit­ti: Assi­cu­ra­te­vi di esse­re con­s­ape­vo­li dei vos­tri dirit­ti di dipen­den­ti nel set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata. Ciò include aspet­ti come il sala­rio mini­mo, le leg­gi sul­l’ora­rio di lavoro, il diritto alle ferie e le rego­le sug­li stra­or­di­na­ri. Se cono­sce­te i vos­tri dirit­ti, pote­te assi­curar­vi che il vos­tro dato­re di lavoro li rispetti.
  2. Par­la­te con il vos­tro dato­re di lavoroSe non sie­te sod­dis­fat­ti del­la vos­tra retri­bu­zi­o­ne o del­le con­di­zio­ni di lavoro, dov­res­te dir­lo al vos­tro dato­re di lavoro. For­se una dis­cus­sio­ne aper­ta può con­tri­bui­re a miglio­ra­re la situa­zio­ne. For­se il vos­tro dato­re di lavoro può anche offrir­vi oppor­tu­ni­tà di for­ma­zio­ne o spe­cia­liz­za­zio­ne per miglio­ra­re le vost­re pro­s­pet­ti­ve e oppor­tu­ni­tà di carriera.
  3. Cam­bia­re il cam­po di atti­vi­tà (all’in­ter­no del­l’a­zi­en­da)L’in­dus­tria del­la sicu­rez­za pri­vata ha mol­te sfac­cett­a­tu­re. Mol­ti for­ni­to­ri di sicu­rez­za pri­vata off­ro­no ser­vi­zi diver­si. For­se un alt­ro set­to­re è più adat­to a voi. Par­la­tene con il vos­tro super­vi­so­re, fate doman­da inter­na­men­te per un alt­ro lavoro. A vol­te un tras­fe­ri­men­to inter­no in un’al­tra area di responsa­bi­li­tà è utile.
  4. Unir­si al sindaca­to: In Ger­ma­nia esis­to­no sindaca­ti che difen­do­no i dirit­ti dei lavora­to­ri: per il ser­vi­zio di vigi­lan­za si trat­ta del­la Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft (ver.di). Se ne diven­ta­te mem­bri, pote­te bene­fi­ci­a­re del loro pote­re di cont­rat­ta­zio­ne col­let­ti­va e lot­ta­re insie­me ad altri lavora­to­ri per otte­ne­re miglio­ri con­di­zio­ni di lavoro e sala­ri più alti.
  5. Ricer­ca di ulte­rio­ri oppor­tu­ni­tà di for­ma­zio­neSe con­ti­nua­te a stu­dia­re o a spe­cia­liz­zar­vi, pote­te miglio­ra­re le vost­re pro­s­pet­ti­ve di car­ri­e­ra e spes­so otte­ne­re sala­ri signi­fi­ca­tiv­a­men­te più alti. Pen­sa­te a qua­li qua­li­fi­che aggiun­ti­ve potreb­be­ro esse­re uti­li per il vos­tro lavoro e cer­ca­te oppor­tu­ni­tà di for­ma­zio­ne ade­gua­te. In segui­to avre­te più pos­si­bi­li­tà di azio­ne e sare­te più richiesti.
  6. Rete con gli altriMol­te oppor­tu­ni­tà di lavoro si pre­sen­ta­no gra­zie a rac­co­man­da­zio­ni e contat­ti per­so­na­li. Inolt­re, il con­tat­to con gli altri off­re l’op­por­tu­ni­tà di scam­bia­re espe­ri­en­ze. Se si dis­po­ne di una rete soli­da, ques­to può aiut­a­re ad acqui­si­re nuo­ve pro­s­pet­ti­ve. Olt­re allo scam­bio per­so­na­le, si con­si­glia­no piat­ta­for­me online come Xing o Linkedin.
  7. Cer­ca­te un alt­ro dato­re di lavoro: Se tut­ti i pas­si sopra descrit­ti non porta­no a miglio­ra­men­ti, potreb­be esse­re sag­gio cer­ca­re un alt­ro dato­re di lavoro. Nel set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata esis­to­no sicu­ra­men­te azi­en­de che off­ro­no con­di­zio­ni di lavoro miglio­ri e sala­ri più alti.
  8. Ulti­mo ma non meno importan­te: Fallo meglio e avvia un’at­ti­vi­tà in pro­prio! Natur­al­men­te, ques­to pas­so deve esse­re ben pon­de­ra­to. Spes­so si può opt­a­re per un’at­ti­vi­tà auto­no­ma a mar­gi­ne e ini­zia­re così gra­du­al­men­te con meno rischi. Tut­ta­via, ricorda­te che il vos­tro pre­ce­den­te dato­re di lavoro deve sta­re al gio­co. Una pos­si­bi­li­tà potreb­be esse­re, ad esem­pio, l’at­ti­vi­tà di libe­ro pro­fes­sio­nis­ta come docen­te nel set­to­re del­la sicurezza.

Pas­so 3: Sta­bi­li­te i vos­tri obi­et­ti­vi personali!

Solo se si sa con la mas­si­ma pre­cis­io­ne pos­si­bi­le che cosa si vuo­le otte­ne­re, si può lavora­re con­cre­ta­men­te per rag­gi­unger­lo. Per moti­va­re se stes­si, è mol­to opport­u­no Scri­ve­re e visua­liz­za­re i pro­pri obi­et­ti­vi. Può esse­re uti­le anche uti­liz­za­re il cosid­det­to Rego­la SMART di fis­sa­re i pro­pri obiettivi.

La rego­la SMART è un acro­ni­mo uti­liz­za­to come gui­da per il For­mu­la­zio­ne di obi­et­ti­vi chia­ri e ben defi­ni­ti ser­ve. Aiu­ta a for­mu­la­re gli obi­et­ti­vi in modo che sia­no rea­li­sti­ci e rag­gi­ungi­bi­li. La rego­la SMART indi­ca i seguen­ti criteri:

  1. Spe­ci­fi­co (Spe­ci­fi­co): L’o­bi­et­tivo deve esse­re for­mu­la­to in modo chia­ro e pre­ciso, in modo che ci sia poco spa­zio per le inter­pre­ta­zio­ni e che si sia pie­na­men­te con­s­ape­vo­li del pro­prio obiettivo.
  2. Misu­ra­bi­le (Misu­ra­bi­le): L’o­bi­et­tivo deve esse­re misu­ra­bi­le, in modo da poter moni­tor­a­re i pro­gres­si e valu­t­a­re ogget­ti­va­men­te il suc­ces­so. Può esse­re defi­ni­to da indi­ca­to­ri quan­ti­ta­ti­vi o qualitativi.
  3. Ese­gui­bi­le (Rag­gi­ungi­bi­le): L’o­bi­et­tivo deve esse­re rag­gi­ungi­bi­le. Deve esse­re impeg­na­tivo ma rag­gi­ungi­bi­le con i mez­zi a disposizione.
  4. Rea­li­sti­co (Rea­li­sti­co): L’o­bi­et­tivo deve esse­re rea­li­sti­co, cioè deve esse­re pos­si­bi­le rea­liz­zar­lo come pre­vis­to nel­le con­di­zio­ni attua­li del contesto.
  5. Ter­mi­na­to (Time-bound): l’o­bi­et­tivo deve ave­re una sca­den­za chia­ra ent­ro la qua­le deve esse­re rag­giunto. Una sca­den­za chia­ra favo­ris­ce la moti­va­zio­ne e la con­cen­tra­zio­ne sul rag­gi­ungi­men­to dell’obiettivo.

Ecco un esem­pio di obi­et­tivo for­mu­la­to secon­do la rego­la SMART:

Obi­et­tivo non SMART: voglio gua­d­ag­na­re di più.

Obi­et­tivo SMART: vor­rei aumen­ta­re il mio red­di­to men­si­le di 20% com­ple­tan­do un cor­so di for­ma­zio­ne per diven­ta­re un ope­ra­to­re di pro­te­zio­ne e sicu­rez­za cer­ti­fi­ca­to nei prossi­mi sei mesi e poi esse­re assun­to dirett­amen­te dal mio dato­re di lavoro.

Appli­can­do la rego­la SMART, l’o­bi­et­tivo diven­ta con­cre­to, misu­ra­bi­le, rea­liz­za­bi­le, per­ti­nen­te e con un chia­ro oriz­zon­te tem­po­ra­le. Ques­to aumen­ta la pro­ba­bi­li­tà di rag­gi­unge­re l’obiettivo.

 

Fase 4: Pre­pa­ra­te un “pia­no di bat­ta­glia” per rag­gi­unge­re i vos­tri obiettivi!

Ora è il momen­to di pia­ni­fi­ca­re l’im­ple­men­ta­zio­ne. Pia­ni­fi­ca­te le misu­re che con­tri­buis­co­no al rag­gi­ungi­men­to degli obi­et­ti­vi, ad es:

Spes­so ha sen­so affronta­re diver­si approc­ci in par­al­le­lo e ave­re anche un pia­no B (e un pia­no C).
Date prio­ri­tà ai vos­tri obi­et­ti­vi! Col­le­ga­te le diver­se azio­ni ai vos­tri obi­et­ti­vi. Scri­ve­te nel calen­da­rio e lavo­ra­te in modo mira­to per rag­gi­unge­re gli obi­et­ti­vi inter­me­di e le piet­re miliari!
Non lascia­te che le bat­tu­te d’ar­res­to vi port­i­no fuo­ri stra­da! Rimane­te per­sis­ten­ti, con­cen­tra­ti e positivi!

 

Spe­ro che ques­ti con­sig­li vi aiuti­no a miglio­ra­re la vos­tra situa­zio­ne personale.

Che cos’è il regis­tro di guardia?

Che cos'è il registro di guardia?

Nel 2019 è sta­to intro­dot­to il regis­tro del­le guar­die di Sta­to e nazio­na­le, obbli­ga­to­rio per il set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata. In ques­to arti­co­lo sco­pri­re­te qual è lo sco­po del regis­tro del­le guar­die, chi lo inse­ris­ce, che cos’è l’ID del­le guar­die e mol­to alt­ro che dov­res­te sape­re come dipen­den­ti del­la sicu­rez­za, ma soprat­tut­to come pro­fes­sio­nis­ti del settore.
Per inciso, il regis­tro del­le guar­die è dis­po­ni­bi­le su Inter­net all’in­di­riz­zo www.bewacherregister.de

Infor­ma­zio­ni di base sul regis­tro di guar­dia (BWR)

Il Regis­tro del­le guar­die tede­sche è un regis­tro cen­tra­le e digi­ta­le che con­tiene infor­ma­zio­ni sul per­so­na­le di guar­dia (per­so­na­le di sicu­rez­za), non­ché sul­l’­ope­ra­to­re di vigi­lan­za (app­alt­a­to­re di sicu­rez­za) e sul­l’im­pre­sa com­mer­cia­le (socie­tà di sicu­rez­za). Dal lug­lio 2020, il Minis­te­ro fede­ra­le degli Inter­ni e degli Affa­ri inter­ni (BMI) è responsa­bi­le del­la leg­ge sul­le guar­die di sicu­rez­za e quin­di anche del regis­tro del­le guar­die di sicu­rez­za. Dal­l’ot­tobre 2022, l’au­to­ri­tà fede­ra­le responsa­bi­le del­la ges­tio­ne ope­ra­ti­va del regis­tro è il BMI. Uffi­cio fede­ra­le di sta­tis­ti­ca (Desta­tis):

Dal­l’in­tro­du­zi­o­ne del Regis­tro del­le guar­die (BWR), tut­ti gli ope­ra­to­ri del set­to­re sono obbli­ga­ti a regis­tra­re le loro azi­en­de e il loro per­so­na­le di sicu­rez­za nel BWR. In futu­ro, solo le auto­ri­tà responsa­bi­li del­l’ap­pli­ca­zio­ne del­le leg­gi sul­la vigi­lan­za pot­ran­no apport­are modi­fi­che alle voci del­le per­so­ne fisi­che. A tal fine, gli ope­ra­to­ri com­mer­cia­li for­nis­co­no nel BWR infor­ma­zio­ni sul­la qua­li­fi­ca, l’af­fi­da­bili­tà, l’i­den­ti­tà e l’ac­ces­si­bi­li­tà del per­so­na­le di sicurezza.

Cir­ca 1.300 uffi­ci comu­na­li per l’or­di­ne pubbli­co e alt­re auto­ri­tà com­pe­ten­ti dei Län­der con­troll­ano le infor­ma­zio­ni for­ni­te, appro­va­no o res­pin­go­no le impre­se com­mer­cia­li e il per­so­na­le di sicu­rez­za. A tal fine, uti­liz­za­no il BWR per acce­de­re alle infor­ma­zio­ni del­l’As­so­cia­zio­ne del­le Came­re del­l’­In­dus­tria e del Com­mer­cio tede­sche (DIHK) sul­le qua­li­fi­che e del­l’Uf­fi­cio fede­ra­le per la pro­te­zio­ne del­la Cos­ti­tu­zi­o­ne (BfV) sull’affidabilità.

Se qual­cu­no vuo­le lavora­re nel set­to­re del­la vigi­lan­za, deve super­a­re un con­trol­lo dei pre­ce­den­ti. I risul­ta­ti di ques­to con­trol­lo ven­go­no regis­tra­ti nel regis­tro dei guar­dia­ni. Il regis­tro con­tiene anche infor­ma­zio­ni sul­le qua­li­fi­che pro­fes­sio­na­li e sul­l’i­den­ti­tà del­la per­so­na iscritta.

I dato­ri di lavoro del set­to­re del­la sicu­rez­za sono tenuti a effet­tua­re una ricer­ca nel regis­tro del­le guar­die pri­ma di assu­me­re un dipen­den­te del­la sicu­rez­za (guar­dia). Ques­to per garan­ti­re che solo per­so­ne ido­nee e affi­da­bili sia­no impie­ga­te nel set­to­re del­la sicurezza.

Il regis­tro del­le guar­die ha quin­di lo sco­po di con­tri­bui­re a miglio­ra­re la sicu­rez­za e la qua­li­tà del­l’­in­dus­tria del­la sicu­rez­za e di raf­forz­a­re la fidu­cia del pubbli­co nel­l’­in­dus­tria del­la sicu­rez­za privata.

Qual è il nume­ro di iden­ti­fi­ca­zio­ne del regis­tro di guardia?

Il nume­ro di iden­ti­fi­ca­zio­ne del regis­tro di guar­dia (in bre­ve: ID di guar­dia) è un nume­ro di nume­ro uni­co di iden­ti­fi­ca­zio­neche con­sen­te una chia­ra iden­ti­fi­ca­zio­ne e attri­bu­zi­o­ne. L’ID del­la guar­dia vie­ne asseg­na­to quan­do la guar­dia vie­ne iscrit­ta per la pri­ma vol­ta nel regis­tro. L’ID di una guar­dia giura­ta è vali­do anche se il dato­re di lavoro cam­bia, cioè rima­ne semp­re lo stes­so per una per­so­na — almeno se è impie­ga­ta in modo con­ti­nua­tivo nel set­to­re del­la sicu­rez­za sen­za inter­ru­zi­o­ni pro­lunga­te. Anche le guar­die giura­te, ovvero gli app­alt­a­to­ri del­la sicu­rez­za, rice­vo­no un nume­ro iden­ti­fi­ca­tivo di 7 cifre.

Come pos­so otte­ne­re un ID di guar­dia come dipendente?

Se sie­te nuo­vi nel set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata, rice­verete il vos­tro iden­ti­fi­ca­tivo di guar­dia quan­do ent­re­re­te per la pri­ma vol­ta nel regis­tro del­le guar­die. La regis­tra­zio­ne ini­zia­le vie­ne effet­tua­ta dal vos­tro (poten­zia­le) dato­re di lavoro. Se cam­bia­te socie­tà di sicu­rez­za, dov­re­te richie­de­re il vos­tro tes­se­ri­no di guar­dia dirett­amen­te al vos­tro pre­ce­den­te dato­re di lavoro. Il van­tag­gio è che si può esse­re rila­scia­ti imme­dia­ta­men­te per­ché il regis­tro può esse­re con­troll­a­to più rapi­da­men­te con il nuo­vo dato­re di lavoro. L’ID del­la guar­dia si tro­va anche sul­la car­ta di servizio.

Devo paga­re il tes­se­ri­no di guar­dia se voglio lavora­re nel set­to­re del­la sicu­rez­za privata?

No. In linea di prin­ci­pio, il dato­re di lavoro deve sos­tene­re ques­ti cos­ti, che deri­va­no dal­la (pri­ma) regis­tra­zio­ne del­la guar­dia nel regis­tro del­le guar­die. Alcu­ni dato­ri di lavoro han­no l’i­dea di adde­bi­t­are ques­ti cos­ti al nuo­vo dipen­den­te o di detrar­li dal pri­mo sti­pen­dio. Ques­to com­por­ta­men­to non è mol­to gra­ve. La situa­zio­ne è diver­sa, ovvia­men­te, se i poten­zia­li dipen­den­ti for­nis­co­no deli­be­ra­ta­men­te infor­ma­zio­ni fal­se (ad esem­pio su cond­an­ne pre­ce­den­ti): fair play per ent­ram­be le parti!

Pos­so svol­ge­re tut­te le atti­vi­tà nel set­to­re del­la vigi­lan­za pri­vata con un tes­se­ri­no da guardia?

No. Per alcu­ne atti­vi­tà è neces­sa­rio il Esa­me del­la peri­zia ai sen­si del § 34a GewO o qua­li­fi­che aggiun­ti­ve, come la cono­scen­za del­le armi. Inolt­re, può acca­de­re che l’au­to­ri­tà com­pe­ten­te pon­ga deter­mi­na­te con­di­zio­ni all’im­pie­go o lo vie­ti del tut­to, ad esem­pio a cau­sa di cond­an­ne precedenti.

Pos­so lavora­re in un’a­zi­en­da di sicu­rez­za sen­za un tes­se­ri­no da guardia?

In linea di prin­ci­pio no, ma dipen­de dal­l’at­ti­vi­tà spe­ci­fi­ca: Se si sor­ve­glia­no pro­fes­sio­nal­men­te vite o pro­prie­tà altrui, è neces­sa­ria l’is­cri­zio­ne al regis­tro del­le guar­die. Sen­za un docu­men­to di iden­ti­tà e un’­au­to­riz­za­zio­ne, non si può lavora­re per un’a­zi­en­da di sicu­rez­za come guar­dia giura­ta. Tut­ta­via, ci sono atti­vi­tà che non rien­tra­no nella sor­ve­gli­anza, come le atti­vi­tà di puro ste­war­ding o la con­va­li­da dei bigli­et­ti. In ques­to caso, non si lavo­ra come guar­dia giura­ta com­mer­cia­le e non è neces­sa­rio un tes­se­ri­no di guardia.

Come dato­re di lavoro, a cosa devo presta­re par­ti­co­la­re atten­zio­ne nel regis­tro del­le guardie?

In pri­mo luo­go, è importan­te che tut­te le guar­die impie­ga­te sia­no sta­te segna­la­te e che la Rila­scio pri­ma di lavora­re nel ser­vi­zio di sicu­rez­za anche solo per il pri­mo minu­to. Inolt­re, la con­cre­ta Cam­po di appli­ca­zio­ne esse­re spe­ci­fi­ca­ti e anche rego­lar­men­te aggior­na­ti, ad esem­pio se una guar­dia giura­ta assu­me com­pi­ti più impeg­na­ti­vi (ad esem­pio come detec­ti­ve di un nego­zio o alcu­ni com­pi­ti di ges­tio­ne) inve­ce di sem­pli­ci com­pi­ti di guar­dia (ad esem­pio nella pro­te­zio­ne del­la pro­prie­tà), soprat­tut­to se per ques­to il Esa­me del­la peri­zia ai sen­si del § 34a Gewo richies­to è.
A Licen­zia­men­to di un dipen­den­te ad esem­pio, deve esse­re noti­fi­ca­to all’­au­to­ri­tà com­pe­ten­te tra­mi­te il regis­tro del­le guar­die ent­ro 7 set­ti­ma­ne dal­la ces­sa­zio­ne del rap­por­to di lavoro, in modo che il dipen­den­te pos­sa esse­re cancellato.
Inolt­re Modi­fi­che ai dati ana­gra­fi­ci come ad esem­pio i cam­bi di indi­riz­zo di dipen­den­ti, imp­ren­di­to­ri e azi­en­de, nuo­ve dis­po­ni­bi­li­tà tele­fo­ni­che, ecc. devo­no ovvia­men­te esse­re segnala­ti per man­te­nere aggior­na­te ques­te informazioni.

Si noti inolt­re che — a secon­da del­l’­au­to­ri­tà loca­le — la regis­tra­zio­ne di nuo­vo per­so­na­le di sicu­rez­za può tal­vol­ta com­port­are tem­pi di attesa con­side­re­vo­li duran­te l’e­sa­me del­la regis­tra­zio­ne fino al rila­scio fina­le. Inolt­re, ogni nuo­va instal­la­zio­ne per le guar­die è una Tas­sa da paga­re. Attu­al­men­te si trat­ta di un impor­to mini­mo di 50 euro, ma in alcu­ne regio­ni può esse­re anche mol­to più alto.
Se una guar­dia è già regis­tra­ta, cioè è dis­po­ni­bi­le un docu­men­to d’i­den­ti­tà, è suf­fi­ci­en­te ricol­leg­ar­la — non ci sono spe­se per l’imprenditore.

Tra l’al­t­ro, attu­al­men­te le voci ven­go­no can­cel­la­te auto­ma­ti­ca­men­te dopo 12 mesi dal­la can­cel­la­zio­ne del­le guar­die giura­te. Ciò signi­fi­ca che se un richie­den­te si regis­tra con un tes­se­ri­no da guar­dia giura­ta e non lavo­ra nel set­to­re da più di un anno, è mol­to pro­ba­bi­le che il con­trol­lo deb­ba esse­re com­ple­ta­men­te rifatto.

Cosa c’è nel regis­tro del­le guardie?

I dati che posso­no esse­re regis­tra­ti nel regis­tro e trat­ta­ti dal­l’­au­to­ri­tà del regis­tro sono indi­ca­ti in § Sezio­ne 11b com­ma 2 del­la leg­ge sul com­mer­cio e l’in­dus­tria (GewO) set.

  • A Com­mer­ci­an­ti è regis­tra­to: Cogno­me, cogno­me alla nas­ci­ta, nome; ses­so; data di nas­ci­ta, luo­go di nas­ci­ta, Pae­se; nazio­na­li­tà; nume­ro di tele­fo­no, indi­riz­zo e‑mail; indi­riz­zo di regis­tra­zio­ne com­pos­to da via, nume­ro civico, codi­ce posta­le, cit­tà, adden­dum, Pae­se, Sta­to e chia­ve regio­na­le; luoghi di resi­den­za negli ulti­mi cin­que anni com­pos­ti da via, nume­ro civico, codi­ce posta­le, Pae­se e Sta­to; tipo di docu­men­to d’i­den­ti­tà con auto­ri­tà di rila­scio, Sta­to di rila­scio, data di rila­scio, nume­ro del docu­men­to d’i­den­ti­tà, data di sca­den­za, nome leg­gi­bi­le a mac­chi­na se dis­po­ni­bi­le e con­ten­uto del­la zona leg­gi­bi­le a mac­chi­na; se appli­ca­bi­le. Altri dati per le per­so­ne giuri­di­che (ad es. for­ma giuri­di­ca, nume­ro di regis­tra­zio­ne e tri­bu­na­le di regis­tra­zio­ne, indi­riz­zo com­mer­cia­le, dati di contatto).
  • A Impre­sa com­mer­cia­le (socie­tà di sicu­rez­za), ven­go­no memo­riz­za­te infor­ma­zio­ni come la ragio­ne socia­le, la for­ma giuri­di­ca, il tipo di regis­tro e ulte­rio­ri dati sul­l’is­cri­zio­ne al regis­tro, non­ché l’in­di­riz­zo com­mer­cia­le del­la filia­le prin­ci­pa­le e, se del caso, quello di altri loca­li com­mer­cia­li e, inolt­re, ulte­rio­ri dati sul­l’­ac­ces­si­bi­li­tà come il nume­ro di tele­fo­no e l’in­di­riz­zo e‑mail.
  • Al Guar­die di sicu­rez­za (guardie/personale di sicu­rez­za), ven­go­no memo­riz­za­ti i seguen­ti dati per­so­na­li: cogno­me, cogno­me alla nas­ci­ta, nome; ses­so; data di nas­ci­ta, luo­go di nas­ci­ta, pae­se di nas­ci­ta; nazio­na­li­tà; indi­riz­zo di regis­tra­zio­ne com­pos­to da via, nume­ro civico, codi­ce posta­le, cit­tà, adden­dum, pae­se, sta­to e chia­ve regio­na­le; luoghi di resi­den­za negli ulti­mi cin­que anni com­pos­ti da via, nume­ro civico, codi­ce posta­le, pae­se e sta­to; tipo di docu­men­to di iden­ti­fi­ca­zio­ne con auto­ri­tà di rila­scio, sta­to di rila­scio, data di rila­scio, nume­ro del docu­men­to di iden­ti­fi­ca­zio­ne, data di sca­den­za, nome leg­gi­bi­le a mac­chi­na se dis­po­ni­bi­le e con­ten­uto del­la zona leg­gi­bi­le a macchina.

Inolt­re, tra le alt­re cose, vie­ne memo­riz­za­to quan­to segue:

  • Data di con­ces­sio­ne dell’autorizzazione
  • Ambi­to di appli­ca­zio­ne dell’autorizzazione
  • Sca­den­za del­l’­au­to­riz­za­zio­ne, se applicabile
  • Indi­ca­zio­ne del­l’at­ti­vi­tà del­la guardia
  • Divie­to di assun­zio­ne, se applicabile
  • Dati del­la veri­fi­ca di affi­da­bili­tà (data, tipo e risult­a­to del­la veri­fi­ca, ecc.)
  • Indi­ca­zio­ne dei dati di con­tat­to del­l’­au­to­ri­tà com­pe­ten­te per il rila­scio del­le licenze
  • Sta­to del­la pro­ce­du­ra di autorizzazione
  • Dati del­l’in­ter­fac­cia del regis­tro del­le guar­die con l’Uf­fi­cio fede­ra­le per la pro­te­zio­ne del­la costituzione
  • Dati sui cer­ti­fi­ca­ti di com­pe­tenza e for­ma­zio­ne del­le came­re di com­mer­cio e del­l’­in­dus­tria del­le guar­die e degli artigiani.
  • Dati di con­tat­to del­l’­au­to­ri­tà loca­le competente

Qua­li sono i van­tag­gi e gli svan­tag­gi del regis­tro di guardia?

Natur­al­men­te, la manu­ten­zio­ne del regis­tro del­le guar­die richie­de mol­to tem­po. Tut­ta­via, essen­do un regis­tro elett­ro­ni­co, off­re anche van­tag­gi che risie­do­no nella digi­ta­liz­za­zio­ne e nel­l’ar­mo­niz­za­zio­ne dei pro­ces­si pre­ce­den­te­men­te ana­lo­gi­ci (cart­acei).

Ques­ti sono van­tag­gi signi­fi­ca­ti­vi del regis­tro di guardia:

  1. Con­trol­lo del­le qua­li­fi­cheIl regis­tro del­le guar­die con­sen­te un con­trol­lo sis­te­ma­ti­co del­le qua­li­fi­che del­le guar­die di sicu­rez­za, che per esse­re regis­tra­te devo­no dimostra­re di pos­se­de­re almeno una qua­li­fi­ca ai sen­si del § 34a GewO.
  2. Sicu­rez­za del cli­enteL’is­cri­zio­ne all’al­bo del­le guar­die giura­te off­re ai cli­enti un livel­lo di sicu­rez­za supe­rio­re, in quan­to san­no che le guar­die giura­te impie­ga­te sono con­troll­a­te e qualificate.
  3. Pro­te­zio­ne del pubbli­coIl regis­tro del­le guar­die con­tri­buis­ce ad aumen­ta­re la sicu­rez­za del pubbli­co escluden­do dal­lo svol­gi­men­to del­le atti­vi­tà di sicu­rez­za le per­so­ne pri­ve del­le com­pe­ten­ze e del­l’af­fi­da­bili­tà per­so­na­le richieste.
  4. Tras­pa­ren­zaIl regis­tro del­le guar­die crea tras­pa­ren­za sul­le qua­li­fi­che e sul­l’af­fi­da­bili­tà del­le guar­die giura­te, garan­ten­do così una mag­gio­re fidu­cia nel settore.
  5. Ridur­re al mini­mo gli abu­si: L’is­cri­zio­ne al regis­tro del­le guar­die ridu­ce l’u­so impro­prio dei ser­vi­zi di sicu­rez­za da par­te di per­so­ne non qua­li­fi­ca­te o inaf­fi­da­bili (ad esem­pio, per­so­ne con pre­ce­den­ti pena­li rilevanti).
  6. Base giuri­di­ca e for­za vin­co­lan­teIl regis­tro del­le guar­die ripren­de le nor­me lega­li che stan­dar­diz­za­no e rego­la­no la for­ma­zio­ne e la qua­li­fi­ca del­le guar­die di sicurezza.
  7. Con­trol­li effi­ci­en­tiIl regis­tro del­le guar­die con­sen­te alle auto­ri­tà com­pe­ten­ti di con­troll­a­re in modo effi­ci­en­te se le socie­tà di sicu­rez­za e i dipen­den­ti ris­pet­ta­no i requi­si­ti di legge.
  8. Svi­lup­po pro­fes­sio­na­leL’is­cri­zio­ne al regis­tro del­le guar­die pro­muo­ve tal­vol­ta lo svi­lup­po pro­fes­sio­na­le del­le guar­die giura­te, in quan­to crea incen­ti­vi per l’is­tru­zi­o­ne e la for­ma­zio­ne continua.
  9. Cre­di­bi­li­tà del set­to­reIl Regis­tro del­le guar­die con­tri­buis­ce alla cre­di­bi­li­tà del set­to­re del­la sicu­rez­za, sot­to­li­ne­an­do la pro­fes­sio­na­li­tà e la serie­tà del­le azi­en­de e dei dipen­den­ti iscritti.
  10. Scam­bio effi­ci­en­te Da infor­ma­zio­niIl regis­tro del­le guar­die con­sen­te alle auto­ri­tà nazio­na­li di scam­bia­re rapi­da­men­te infor­ma­zio­ni rile­van­ti sul­le for­ze di sicu­rez­za, miglio­ran­do la coope­ra­zio­ne e la collaborazione.

Ques­ti sono i prin­ci­pa­li svan­tag­gi del regis­tro di guardia:

  1. One­re ammi­nis­tra­tivoL’isti­tu­zi­o­ne e la tenu­ta del regis­tro dei guar­dia­ni richie­de una cer­ta quan­ti­tà di buro­cra­zia e di lavoro ammi­nis­tra­tivo, sia per le auto­ri­tà che per le azi­en­de che desi­de­r­ano regis­trar­si e il loro personale.
  2. Cos­tiL’is­cri­zio­ne al regis­tro del­le guar­die com­por­ta dei cos­ti. Ci sono, ovvia­men­te, cos­ti ini­zia­li per colo­ro che devo­no sot­to­por­si a istru­zi­o­ne, esa­me di esper­ti o for­ma­zio­ne spe­cia­le, seb­be­ne ciò fos­se neces­sa­rio anche sen­za BWR.
  3. Limi­ta­zio­ne del­l’­ac­ces­so al mer­ca­toI requi­si­ti di qua­li­fi­ca­zio­ne e regis­tra­zio­ne posso­no ren­de­re dif­fi­ci­le l’in­gresso nel mer­ca­to per i poten­zia­li nuo­vi ope­ra­to­ri del set­to­re del­la sicurezza.
  4. Ritar­diL’e­la­bo­ra­zio­ne del­le doman­de di regis­tra­zio­ne e l’e­mis­sio­ne dei docu­men­ti di iden­ti­tà del­le guar­die posso­no richie­de­re tem­po, con con­se­guen­ti ritar­di nel­l’as­sun­zio­ne del­le guar­die giurate.
  5. Pro­te­zio­ne dei dati per­so­na­liIl regis­tro del­le guar­die con­tiene infor­ma­zio­ni sen­si­bi­li sul­le guar­die di sicu­rez­za, per­tan­to è importan­te pro­t­eg­ge­re i dati da un uso impro­prio o da un acces­so non autorizzato.
  6. Sfor­zo di moni­tor­ag­gio: Per garan­ti­re l’ef­fi­ca­cia del regis­tro del­le guar­die, le auto­ri­tà com­pe­ten­ti devo­no effet­tua­re con­trol­li rego­la­ri e misu­re di moni­tor­ag­gio, il che com­por­ta un lavoro supplementare.
  7. Ecce­zio­ni e scapp­a­toieIn alcu­ni casi, le for­ze di sicu­rez­za o le azi­en­de potreb­be­ro cer­ca­re di aggira­re l’obbli­go di regis­tra­zio­ne o di sfrut­ta­re le scapp­a­toie, com­pro­met­ten­do l’ef­fi­ca­cia del registro.

Regis­tro del­le guar­die: visio­ne e realtà

In meri­to all’in­tro­du­zi­o­ne del regis­tro del­le guar­die a par­ti­re dal 1° gen­naio 2019, l’av­vo­ca­to Jörg Zitz­mann ha ana­liz­za­to nella Pod­cast per la pro­te­zio­ne e la sicu­rez­za il con­tes­to. Appro­fon­dis­ce i retro­s­ce­na del­l’in­tro­du­zi­o­ne del regis­tro, spie­ga cosa signi­fi­ca il regis­tro del­le guar­die per i com­mer­ci­an­ti e il per­so­na­le di sicu­rez­za, chi è il responsa­bi­le, qua­li dati ven­go­no rac­col­ti e quan­to sono ele­va­ti i cos­ti per l’e­sa­me e l’is­cri­zio­ne al registro:

(Fon­te: Pod­cast per la pro­te­zio­ne e la sicu­rez­za / Jörg Zitzmann)

Sin­te­si

Nel comp­les­so, si può affer­ma­re che il regis­tro del­le guar­die pre­sen­ta più van­tag­gi che svan­tag­gi. For­nis­ce tras­pa­ren­za, può aumen­ta­re la sicu­rez­za e la fidu­cia nel set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata. Se l’ID del­la guar­dia è già sta­to asseg­na­to, sia i dipen­den­ti in cer­ca di un nuo­vo lavoro che le socie­tà di sicu­rez­za bene­fi­ci­a­no di un’e­la­bo­ra­zio­ne elett­ro­ni­ca acce­le­ra­ta. Tut­ta­via, ci sono anche degli svan­tag­gi, come la crea­zio­ne e la veri­fi­ca ini­zia­le dei dipen­den­ti, che richie­de mol­to tem­po, insie­me a cos­ti non tras­cu­ra­bi­li, che non sono uni­for­mi a livel­lo nazio­na­le, e la con­ti­nua manu­ten­zio­ne dei dati. Sono pos­si­bi­li anche del­le scapp­a­toie, soprat­tut­to se i con­trol­li effet­ti­vi in loco del per­so­na­le di sicu­rez­za impie­ga­to sono rari.

Lavora­re come guar­dia giura­ta 34a: cosa fare quan­do il capo can­cel­la i servizi?

Lavorare come guardia giurata 34a: cosa fare quando il capo cancella i servizi?

Nel set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata, il lavoro a tur­ni, il lavoro not­tur­no e il lavoro nei gior­ni fes­ti­vi sono con­di­zio­ni di lavoro comu­ni. Le guar­die giura­te svol­go­no spes­so un lavoro impeg­na­tivo per garan­ti­re la sicu­rez­za di strut­tu­re, even­ti e per­so­ne. Pur­trop­po il I sala­ri in ques­to set­to­re sono spes­so a bas­so cos­to. ad esem­pio, nel ser­vi­zio di sicu­rez­za sepa­ra­to. Se si per­do­no ore di lavoro inas­pett­a­ta­men­te, ad esem­pio per­ché il dato­re di lavoro per­de un cont­rat­to importan­te, e non si rag­gi­unge l’o­bi­et­tivo men­si­le di ora­rio di lavoro per ques­to (o per altri moti­vi), il lavoro di guar­dia giura­ta 34a può diven­ta­re finan­zia­ria­men­te dif­fi­ci­le. Ques­to arti­co­lo esami­na i moti­vi che porta­no alla can­cel­la­zio­ne dei gior­ni lavo­ra­ti­vi e mos­tra le pos­si­bi­li­tà che si han­no in segui­to come dipen­den­ti del­la sicurezza.

Qua­li sono i pos­si­bi­li moti­vi per cui il mio dato­re di lavoro mi assegna un nume­ro infe­rio­re di gior­ni di lavoro?

A ques­to pun­to è opport­u­no esami­na­re bre­ve­men­te anche il pun­to di vis­ta del­l’isti­tu­to di vigi­lan­za. Nella mag­gi­or par­te dei casi (si spe­ra) il fat­to che sia­te meno pre­sen­ti nei tur­ni di ser­vi­zio non ha nulla a che fare con la vos­tra per­so­na, ma ha ragio­ni ope­ra­ti­ve. Se ques­te ven­go­no spie­ga­te in modo tras­pa­ren­te dal dato­re di lavoro e se voi rius­ci­te a com­pren­der­le, ciò off­re un pun­to di par­ten­za miglio­re per una solu­zi­o­ne del pro­ble­ma che pos­sa esse­re sos­tenu­ta da ent­ram­be le par­ti. È pos­si­bi­le, tut­ta­via, che ques­to por­ti a un cam­bio di lavoro o che voi ini­zia­te a cer­ca­re un nuo­vo impie­go. O for­se il “peri­odo di magra” è solo bre­ve e pote­te com­pen­sare le ore lavor­an­do in più nel mese suc­ces­si­vo o il dato­re di lavoro vi accon­ten­ta in qual­che alt­ro modo.

Ecco die­ci pos­si­bi­li moti­vi per cui il vos­tro dato­re di lavoro potreb­be voler ridur­re il vos­tro ora­rio di lavoro:

  1. Doman­da più bassa da par­te dei cli­entiLa doman­da di ser­vi­zi di sicu­rez­za potreb­be dimi­nui­re, con con­se­guen­te ridu­zi­o­ne del nume­ro di ore di lavoro necessarie.
  2. Ral­len­ta­men­to eco­no­micoÈ pos­si­bi­le che la situa­zio­ne eco­no­mica si sia dete­riora­ta, con con­se­guen­ti limi­ta­zio­ni del­le risor­se e rispar­mi sui costi.
  3. Cam­bia­men­ti nella stra­te­gia azi­end­a­leIl vos­tro dato­re di lavoro potreb­be aver cam­bia­to la pro­pria stra­te­gia azi­end­a­le, con con­se­guen­te ade­gu­a­men­to del­le risor­se umane.
  4. Rota­zio­ne del per­so­na­lePos­si­bilm­en­te ruo­ta­re il per­so­na­le per dare a tut­to il per­so­na­le l’op­por­tu­ni­tà di lavora­re e dis­tri­bui­re le ore di lavoro in modo più equo.
  5. Nuo­ve tec­no­lo­gie o auto­ma­zio­ne: Il Intro­du­zi­o­ne di nuo­ve tec­no­lo­gie o sis­te­mi auto­ma­tiz­za­ti potreb­be port­are a un minor nume­ro di dipendenti.
  6. Flut­tua­zio­ni sta­gio­na­liL’ora­rio di lavoro potreb­be esse­re sog­get­to a flut­tua­zio­ni sta­gio­na­li, ad esem­pio se in alcu­ni mesi è neces­sa­rio meno per­so­na­le di sicurezza.
  7. Modi­fi­che dei cont­rat­ti con i cli­entiÈ pos­si­bi­le che i cont­rat­ti con i cli­enti sia­no cam­bia­ti e che ques­to com­por­ti una ridu­zi­o­ne del volu­me di lavoro.
  8. Restri­zio­ni lega­liPotreb­be­ro esser­ci (nuo­ve) restri­zio­ni lega­li, come i limi­ti mas­si­mi per l’ora­rio di lavoro o i peri­odi di ripo­so tra i tur­ni. Oppu­re i requi­si­ti esis­ten­ti (ad esem­pio, la leg­ge sul­l’ora­rio di lavoro) ven­go­no ora segui­ti meglio.
  9. Ferie azi­end­a­li o pau­se sta­gio­na­li del­l’a­zi­en­daIl vos­tro dato­re di lavoro potreb­be aver deciso di ridur­re l’ora­rio di lavoro in deter­mi­na­ti peri­odi, come le vacan­ze azi­end­a­li o le pau­se sta­gio­na­li (dai cli­enti). Inolt­re, ad esem­pio, la pan­de­mia di Covid ha cau­sa­to tem­pora­nei scon­vol­gi­men­ti all’in­ter­no del settore. 
  10. Rist­rut­tu­ra­zio­ne inter­na del­l’a­zi­en­daIl vos­tro dato­re di lavoro può effet­tua­re una rist­rut­tu­ra­zio­ne inter­na che com­por­ta una riva­lu­ta­zio­ne del­l’ora­rio di lavoro e del­l’al­lo­ca­zio­ne del­le risorse.

Qua­li opzio­ni ho se il mio dato­re di lavoro mi assegna meno lavoro?

Natur­al­men­te, non vale la pena dis­cu­te­re di una o due ore. Tut­ta­via, la per­di­ta del 20, 30, 40 o anche più ore di lavoro è un pro­ble­ma serio, per­ché anche voi dove­te gua­d­ag­nar­vi da vive­re. Se il vos­tro capo vi rimuo­ve dai tur­ni di ser­vi­zio, vi assegna un nume­ro di tur­ni signi­fi­ca­tiv­a­men­te infe­rio­re ris­pet­to al soli­to e non ottenete le vost­re ore, ave­te le seguen­ti opzioni:

  1. Con­troll­a­re il cont­rat­to di lavoro!
    Ques­to è il pun­to più importan­te. Di nor­ma, è decisi­vo ciò che è sta­to con­corda­to nel cont­rat­to di lavoro. Ad esem­pio, se c’è scritto “a tem­po pie­no”, il dato­re di lavoro è obbli­ga­to ad assu­mer­vi di con­se­guen­za. Ciò che si inten­de per tem­po pie­no è soli­ta­men­te rego­la­to dal ris­pet­tivo cont­rat­to col­let­tivo. Spes­so vie­ne con­corda­to anche un nume­ro spe­ci­fi­co di ore. Se, ad esem­pio, il cont­rat­to di lavoro pre­ve­de 170 ore al mese, ques­to nume­ro di ore deve esse­re ris­pett­a­to (a par­te pic­co­le varia­zio­ni, ad esem­pio in caso di malattia).
  2. Con­sul­ta­te il regis­tro di ser­vi­zio!
    La pro­gram­ma­zio­ne dei tur­ni nei ser­vi­zi di sicu­rez­za, ad esem­pio nella sicu­rez­za del­le fabbri­che, vie­ne spes­so effet­tua­ta sul­la base di un rit­mo di tur­ni fis­so. In ques­to modo è pos­si­bi­le una pia­ni­fi­ca­zio­ne approssi­ma­ti­va in anti­ci­po, natur­al­men­te con un cer­to gra­do di incer­tez­za (ad esem­pio, a cau­sa del­la pia­ni­fi­ca­zio­ne del­le vacan­ze eter­ne). Tut­ta­via, è decisi­vo l’ef­fet­tivo tur­no di ser­vi­zio per il mese suc­ces­si­vo: se è indi­ca­to, ad esem­pio, un nume­ro di tur­ni pari a 20, si è auto­riz­za­ti a lavora­re per ques­to nume­ro di tur­ni. Una vol­ta pubbli­ca­to, l’ora­rio di ser­vi­zio può esse­re modi­fi­ca­to solo dopo aver con­sult­a­to i dipendenti.
  3. Cer­ca­te il dia­lo­go e offri­te atti­va­men­te le pres­ta­zio­ni lavo­ra­ti­ve!
    Mol­te cose posso­no esse­re chia­ri­te attra­ver­so la comu­ni­ca­zio­ne. Cer­ca­te di parl­a­re con il vos­tro super­vi­so­re e di rag­gi­unge­re un accordo. Importan­te: comu­ni­ca­te che non sie­te d’ac­cordo con le modi­fi­che e offri­te espli­ci­ta­men­te la vos­tra pres­ta­zio­ne lavo­ra­ti­va! Il vos­tro dato­re di lavoro è obbli­ga­to a dar­vi il lavoro secon­do il cont­rat­to di lavoro esis­ten­te, voi for­ni­te la vos­tra pres­ta­zio­ne lavo­ra­ti­va secon­do il contratto. 
  4. Il vos­tro dato­re di lavoro non reagis­ce? Invia­te un pro­me­mo­ria scritto!
    Infor­ma­te il vos­tro dato­re di lavoro per iscritto degli aspet­ti sopra men­zio­na­ti. La for­ma scrit­ta è importan­te per ave­re una pro­va. Sta­bi­li­te una sca­den­za per il vos­tro capo, ma con­ti­nua­te a esse­re gen­ti­li e col­la­bo­ra­ti­vi. Dopo tut­to, di soli­to vole­te con­ti­nu­are a lavora­re per il vos­tro dato­re di lavoro.
  5. Se non c’è nulla da fare: lamen­ta­te­vi!
    Se tut­to il res­to fal­lis­ce, il dato­re di lavoro non reagis­ce e le trat­ta­ti­ve (even­tu­al­men­te anche con il comi­ta­to azi­end­a­le) non han­no por­tato ad alcun risult­a­to, l’u­ni­ca opzio­ne è quella di intra­pren­de­re un’a­zio­ne lega­le pres­so il tri­bu­na­le del lavoro.

L’av­vo­ca­to Jörg Zitz­mann ha pre­sen­ta­to magni­fi­ca­men­te i fat­ti del caso nel docu­men­to Cana­le You­Tube del­l’­Ac­ca­de­mia per la Sicu­rez­za:

Memo­riz­za­re doman­de e ris­pos­te: è suf­fi­ci­en­te per super­a­re l’e­sa­me 34a?

Memorizzare domande e risposte: è sufficiente per superare l'esame 34a?

L’e­sa­me di cono­scen­za del mes­tie­re di guar­dia­no ai sen­si del § 34a del­la Leg­ge sul­la rego­la­men­ta­zio­ne del com­mer­cio, del­l’­in­dus­tria e del­l’­ar­ti­gi­a­na­to (Gewer­be­ord­nung) è un importan­te pre­re­qui­si­to per acce­de­re alla pro­fes­sio­ne in ques­to set­to­re. Ha lo sco­po di garan­ti­re che i can­di­da­ti abbia­no le cono­scen­ze neces­s­a­rie per garan­ti­re la sicu­rez­za del­le per­so­ne e la pro­te­zio­ne dei beni.
In ques­to con­tes­to, ci si chie­de se abbia sen­so impara­re a memo­ria tut­te le pos­si­bi­li doman­de e ris­pos­te del­l’e­sa­me sen­za appro­fond­ire il con­ten­uto dell’esame.

Doman­de d’e­sa­me: teo­ria e pratica

Non c’è dub­bio. L’app­ren­di­men­to con le doman­de del­l’e­sa­me 34a off­re mol­ti van­tag­gi. La pura memo­riz­za­zio­ne del­le doman­de e del­le ris­pos­te non è un meto­do di pre­pa­ra­zio­ne ade­gua­to in ques­to con­tes­to, poi­ché l’e­sa­me può include­re anche doman­de situa­zio­na­li. Ques­to vale soprat­tut­to per la par­te ora­le del­l’e­sa­me. Inolt­re, è importan­te com­pren­de­re le con­ne­s­sio­ni tra le diver­se aree tema­ti­che ed esse­re in gra­do di appli­car­le a casi pra­ti­ci con­cre­ti. Una pre­pa­ra­zio­ne super­fi­ci­a­le può port­are alcu­ni can­di­da­ti a super­a­re l’e­sa­me ma a non esse­re in gra­do di appli­ca­re le pro­prie cono­scen­ze nella pra­ti­ca. Di nor­ma, tut­ta­via, il super­a­men­to del­l’e­sa­me diven­ta una sfi­da anche se si impa­ra solo a memo­ria e non si è acqui­si­ta una rea­le com­pren­sio­ne dei contenuti.

Sfi­de

Inolt­re, è importan­te non solo cono­sce­re le basi lega­li e le nor­ma­ti­ve in mate­ria, ma anche com­pren­de­re gli aspet­ti psi­co­lo­gi­ci e comu­ni­ca­ti­vi del­la pro­fes­sio­ne. Le guar­die giura­te pri­va­te, infat­ti, non devo­no solo rico­no­sce­re e scon­gi­ura­re i per­i­co­li, ma anche esse­re in gra­do di appli­ca­re tec­ni­che di de-escala­ti­on e di gesti­re situa­zio­ni dif­fi­ci­li. Ciò include anche una comu­ni­ca­zio­ne effi­cace e la riso­lu­zi­o­ne dei con­flit­ti. Natur­al­men­te, non sono solo i con­te­nuti del­l’app­ren­di­men­to a gio­ca­re un ruo­lo importan­te, ma soprat­tut­to l’e­s­pe­ri­en­za pro­fes­sio­na­le e la tras­mis­sio­ne del­l’e­s­pe­ri­en­za, ad esem­pio nel­l’am­bi­to di un cor­so di pre­pa­ra­zio­ne o nel­lo scam­bio con col­leghi esper­ti. Tra l’al­t­ro, l’at­ten­zio­ne si con­cen­tra sug­li argo­men­ti giuri­di­ci del­l’e­sa­me di abili­ta­zio­ne pro­fes­sio­na­le 34a. Argo­men­ti come il diritto pena­le o il diritto civi­le sono Pon­de­ra­to due vol­te nel­l’e­sa­me scritto. Non si deve lascia­re nulla di inten­ta­to per capi­re la ques­tio­ne lega­le, per non parl­a­re dei rischi del­l’i­gno­ran­za giuri­di­ca quan­do si lavo­ra nel ser­vi­zio di sicurezza.

Com­pren­de­re i con­te­nuti dell’esame

I can­di­da­ti all’e­sa­me devo­no impegn­ar­si inten­sa­men­te con il con­ten­uto del­l’e­sa­me e cer­ca­re di otte­ne­re una com­pren­sio­ne più pro­fon­da. Non devo­no occu­p­ar­si solo dei fat­ti, ma anche del con­tes­to e del signi­fi­ca­to di ciò che han­no impa­ra­to. Un modo per far­lo è parl­a­re con alt­re per­so­ne che si stan­no pre­pa­ran­do per l’e­sa­me o che già lavor­ano nel set­to­re. Anche l’e­s­pe­ri­en­za pra­ti­ca può aiut­a­re ad appro­fond­ire la com­pren­sio­ne e ad appli­ca­re quan­to appre­so. In gene­ra­le si con­si­glia di Libri, cor­si online e for­ma­zio­ne in aulaIl cor­so è con­c­e­pi­to per for­ni­re un con­tes­to e non per lavora­re esclu­si­v­a­men­te con le doman­de e le solu­zi­o­ni dei test. Le spie­ga­zio­ni basa­te su casi di stu­dio posso­no dare un con­tri­bu­to signi­fi­ca­tivo alla com­pren­sio­ne, soprat­tut­to per quan­to riguar­da le ques­tio­ni legali.

Con­clu­sio­ne

In sin­te­si, non ha sen­so limitar­si a memo­riz­za­re tut­te le pos­si­bi­li doman­de e ris­pos­te d’e­sa­me sen­za appro­fond­ire il con­ten­uto del­l’e­sa­me. Al con­tra­rio, i can­di­da­ti dov­reb­be­ro affronta­re inten­sa­men­te i con­te­nuti del­l’e­sa­me e cer­ca­re di com­pren­der­li a fon­do. Ques­to può aiut­ar­li non solo a super­a­re l’e­sa­me, ma anche ad appli­ca­re le loro cono­scen­ze nella pra­ti­ca e a lavora­re con suc­ces­so nel set­to­re del­la sicu­rez­za privata.

Ecco i van­tag­gi di impara­re con le doman­de d’e­sa­me per l’e­sa­me 34a

Ecco i vantaggi di imparare con le domande d'esame per l'esame 34a

Impara­re con le doman­de d’e­sa­me è un meto­do coll­au­da­to e uti­liz­za­to da mol­ti stu­den­ti per miglio­ra­re la com­pren­sio­ne e la cono­scen­za di deter­mi­na­ti argomenti. 

Per­ché la pre­pa­ra­zio­ne al 34a con le doman­de d’e­sa­me ha senso

Quan­do si rispon­de alle doman­de d’e­sa­me, si ottiene un feed­back sul­la com­pren­sio­ne del mate­ria­le e si può lavora­re in modo spe­ci­fi­co sul­le par­ti più dif­fi­ci­li per miglio­ra­re le pro­prie cono­scen­ze. Pote­te iden­ti­fi­ca­re le lacu­ne nella vos­tra com­pren­sio­ne e cor­reg­ger­le. Gra­zie a un feed­back rego­la­re, pote­te assi­curar­vi di miglio­ra­re con­ti­nu­a­men­te e moni­tor­a­re i vos­tri pro­gres­si.
Un alt­ro van­tag­gio del­l’app­ren­di­men­to con le doman­de d’e­sa­me è il coin­vol­gi­men­to più pro­fon­do con il con­ten­uto del­l’app­ren­di­men­to. Quan­do si rispon­de alle doman­de d’e­sa­me, si deve affronta­re il con­ten­uto in modo più inten­so e fare col­le­gamen­ti tra i diver­si argo­men­ti. Appro­fon­den­do le infor­ma­zio­ni, si può otte­ne­re una com­pren­sio­ne più pro­fon­da del­l’ar­go­men­to. Ripe­ten­do e appli­can­do le infor­ma­zio­ni, la memo­ria miglio­ra. Quan­do si stu­dia inten­sa­men­te un argo­men­to e si appli­ca atti­va­men­te ciò che si è appre­so, la memo­ria si fis­sa meglio.
Le doman­de d’e­sa­me, inolt­re, foca­liz­za­no l’at­ten­zio­ne sug­li aspet­ti più importan­ti del mate­ria­le didat­ti­co e aiuta­no a eli­mi­na­re le infor­ma­zio­ni irri­le­van­ti. Con­cent­ran­do­si sul­le infor­ma­zio­ni rile­van­ti, il cer­vel­lo è in gra­do di assor­bir­le ed ela­bor­ar­le meglio. Ques­to por­ta a una miglio­re com­pren­sio­ne del mate­ria­le didat­ti­co.
Uno dei van­tag­gi più importan­ti del­l’app­ren­di­men­to con le doman­de d’e­sa­me è la simu­la­zio­ne di una situa­zio­ne d’e­sa­me. Ques­to può anche aiut­a­re a ridur­re l’an­sia da esa­me. L’an­sia da esa­me può esse­re un ost­aco­lo signi­fi­ca­tivo all’app­ren­di­men­to, in quan­to può indur­re a otte­ne­re risul­ta­ti peg­gio­ri di quel­li rea­li. Eser­ci­tan­do­si con le doman­de d’e­sa­me, è pos­si­bi­le acqui­si­re una mag­gio­re sin­to­nia con il tipo di doman­de e con il pro­ces­so d’e­sa­me. Ques­to può aiut­a­re a ridur­re l’an­sia da esa­me e ad aumen­ta­re la fidu­cia in se stessi.

Altri van­tag­gi del­l’app­ren­di­men­to con le doman­de d’esame

Con­clu­sio­ne

Nel comp­les­so, l’app­ren­di­men­to con le doman­de d’e­sa­me off­re mol­ti van­tag­gi. Aiu­ta a miglio­ra­re la com­pren­sio­ne dei con­te­nuti didat­ti­ci, a raf­forz­a­re la memo­ria e a ridur­re la pau­ra degli esa­mi. Gra­zie al feed­back rego­la­re e alla pra­ti­ca mira­ta, è pos­si­bi­le lavora­re in modo spe­ci­fi­co sul­le par­ti più dif­fi­ci­li e moni­tor­a­re i pro­pri pro­gres­si. Impara­re con le doman­de d’e­sa­me è un modo effi­cace per pre­par­ar­si agli esa­mi e ave­re suc­ces­so. Pre­par­ar­si all’e­sa­me con le doman­de d’e­sa­me è quin­di un fat­to­re importan­te per super­a­re con suc­ces­so l’e­sa­me IHK. Per­ché la sola memo­riz­za­zio­ne non è neces­sa­ria­men­te suf­fi­ci­en­te per super­a­re l’e­sa­me 34a, pote­te sco­prir­lo in ques­to post del blog.

Sug­ge­ri­men­to: doman­de d’e­sa­me su YouTube

Con­sig­li per la can­di­da­tu­ra di guar­die giura­te pri­va­te: come can­di­dar­si con successo!

Consigli per la candidatura di guardie giurate private: come candidarsi con successo!

Le guar­die giura­te svol­go­no un ruo­lo importan­te nel set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata e sono spes­so il pri­mo pun­to di con­tat­to per cli­enti e visi­ta­to­ri. Se sie­te una guar­dia giura­ta in cer­ca di un nuo­vo lavoro, una can­di­da­tu­ra di suc­ces­so può fare la dif­fe­ren­za tra il suc­ces­so e il fal­li­men­to. Le pos­si­bi­li­tà sono abbastan­za buo­ne gra­zie alla situa­zio­ne del mer­ca­to del lavoro. Si par­la anche di mer­ca­to dei dipen­den­ti — il che signi­fi­ca che non ci sono qua­si più can­di­da­ti qua­li­fi­ca­ti per i pos­ti vacan­ti. In linea di mas­si­ma, a secon­da di alcu­ni fat­to­ri come la vos­tra for­ma­zio­ne e il luo­go di lavoro desi­de­ra­to, ave­te una buo­na scelta!

In ques­to arti­co­lo vi daremo sug­ge­ri­men­ti e con­sig­li su come can­di­dar­vi con suc­ces­so e tro­va­re il lavoro dei vos­tri sogni nel set­to­re del­la sicu­rez­za privata.

10 con­sig­li per la can­di­da­tu­ra del­le guar­die giura­te nel set­to­re del­la sicu­rez­za privata

  1. Crea­re una let­te­ra di pre­sen­ta­zio­ne significativa

La let­te­ra di pre­sen­ta­zio­ne è la pri­ma impres­sio­ne che fate a un poten­zia­le dato­re di lavoro. È importan­te che vi pren­dia­te del tem­po per crea­re una let­te­ra di pre­sen­ta­zio­ne soli­da che met­ta in evi­den­za la vos­tra espe­ri­en­za, le vost­re com­pe­ten­ze e la vos­tra moti­va­zio­ne. Assi­cu­ra­te­vi di adat­ta­re la let­te­ra di pre­sen­ta­zio­ne all’a­zi­en­da e al lavoro di sicu­rez­za pubbli­ciz­za­to e di infor­mar­vi sul­l’a­zi­en­da e sul­le sue attività.

  1. Aggior­na­te il vos­tro CV

Il CV è il docu­men­to di can­di­da­tu­ra più importan­te e deve met­te­re in evi­den­za la vos­tra espe­ri­en­za lavo­ra­ti­va, le vost­re com­pe­ten­ze e le vost­re qua­li­fi­che. Aggior­na­te il vos­tro CV pri­ma di can­di­dar­vi e assi­cu­ra­te­vi che sia chia­ro e di faci­le let­tu­ra. Uti­liz­za­te pun­ti elen­co e una format­ta­zio­ne chia­ra per evi­denzia­re le infor­ma­zio­ni importan­ti. Include­te anche la for­ma­zio­ne e le cer­ti­fi­ca­zio­ni con­se­guite e l’e­s­pe­ri­en­za matu­ra­ta nel set­to­re del­la sicu­rez­za. For­ni­te i vos­tri cer­ti­fi­ca­ti di com­pe­tenza, le refe­ren­ze e gli even­tua­li atte­sta­ti di for­ma­zio­ne. Non include­te Docu­men­ti fal­si e vi con­vin­cerà con un’of­fer­ta pro­fes­sio­na­le espres­sio­ne cor­ret­ta.

  1. Evi­denzia­te le vost­re com­pe­ten­ze e la vos­tra esperienza

Come guar­dia giura­ta, dove­te esse­re in gra­do di rico­no­sce­re rapi­da­men­te le situa­zio­ni di per­i­co­lo e di reagi­re in modo appro­pria­to. Nella vos­tra can­di­da­tu­ra, sot­to­li­nea­te le vost­re capa­ci­tà ed espe­ri­en­ze nel cam­po del­la sicu­rez­za e assi­cu­ra­te­vi di evi­denzia­re le vost­re com­pe­ten­ze in mate­ria di comu­ni­ca­zio­ne, riso­lu­zi­o­ne dei con­flit­ti e de-escala­ti­on. Tut­ta­via, non esa­ge­ra­te, ad esem­pio rac­con­tan­do in modo eccen­tri­co le vost­re impre­se pas­sa­te come addet­ti alla sicurezza!

  1. Pre­pa­ra­te­vi al colloquio

Un col­lo­quio è l’oc­ca­sio­ne per pre­sen­ta­re il vos­tro lato miglio­re e con­vin­ce­re il dato­re di lavoro del­le vost­re capa­ci­tà. Pre­pa­ra­te­vi al col­lo­quio docu­men­tan­do­vi sul­l’a­zi­en­da, pre­pa­ran­do le doman­de e pen­san­do alle ris­pos­te che dare­te. Assi­cu­ra­te­vi di esse­re pun­tua­li e ben pre­pa­ra­ti per il col­lo­quio e di pre­sen­ta­re chia­ra­men­te le vost­re qua­li­fi­che ed esperienze.

  1. Rima­ne­re posi­ti­vi e fiduciosi

Come guar­dia giura­ta, è importan­te appa­ri­re posi­ti­vi e sicu­ri di sé. Sia­te sicu­ri del­le vost­re capa­ci­tà e del­la vos­tra espe­ri­en­za e comu­ni­ca­te al vos­tro poten­zia­le dato­re di lavoro che sie­te la scel­ta miglio­re per il lavoro. Rimane­te pro­fes­sio­na­li ed edu­ca­ti duran­te tut­to il pro­ces­so di can­di­da­tu­ra e assi­cu­ra­te­vi di lascia­re un’im­pres­sio­ne posi­ti­va. A ques­to pun­to, non par­la­te male del vos­tro vec­chio o pre­ce­den­te dato­re di lavoro. Ques­to non fa una buo­na impres­sio­ne e i diri­gen­ti del set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata sono spes­so meglio infor­ma­ti di quan­to si pensi!

  1. Uti­liz­za­te la vos­tra rete

Uti­liz­za­te la vos­tra rete pro­fes­sio­na­le per tro­va­re poten­zia­li dato­ri di lavoro e cono­sce­re le offer­te di lavoro. Par­la­te con ex col­leghi, super­vi­so­ri e altri contat­ti nel set­to­re del­la sicu­rez­za e chie­de­te rac­co­man­da­zio­ni o infor­ma­zio­ni sul­le offer­te di lavoro. Anche le piat­ta­for­me online come Lin­ke­dIn o XING posso­no aiut­ar­vi a tro­va­re poten­zia­li dato­ri di lavoro e a crea­re contat­ti. Pote­te anche indi­ca­re che sie­te aper­ti alle offer­te. A vol­te ven­go­no contat­ta­ti anche dei cac­cia­to­ri di tes­te che posso­no esse­re uti­li per tro­va­re lavoro.

  1. Esse­re fles­si­bi­li e aper­ti a nuo­ve sfide

Nel set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata, esis­to­no diver­se man­sio­ni e posi­zio­ni che richie­do­no com­pe­ten­ze ed espe­ri­en­ze diver­se. Sia­te fles­si­bi­li e aper­ti a nuo­ve sfi­de e veri­fi­ca­te se sie­te adat­ti ad alt­re posi­zio­ni o man­sio­ni. Pot­res­te esse­re in gra­do di apport­are le vost­re com­pe­ten­ze ed espe­ri­en­ze in modo miglio­re in un’al­tra posi­zio­ne o esse­re inter­es­sa­ti a una nuo­va sfida.

  1. Pre­sen­tar­si in modo professionale

In qua­li­tà di guar­dia giura­ta, sie­te la figu­ra di rif­e­ri­men­to del­l’a­zi­en­da e dove­te quin­di pre­sen­tar­vi in modo pro­fes­sio­na­le. Assi­cu­ra­te­vi di indos­sa­re un abbi­glia­men­to ade­gua­to e di dare un’im­pres­sio­ne cura­ta ai col­lo­qui di lavoro o ad alt­re occa­sio­ni pro­fes­sio­na­li. Presta­te atten­zio­ne anche al lin­guag­gio del cor­po e all’as­pet­to e assi­cu­ra­te­vi di comu­ni­ca­re in modo edu­ca­to e professionale.

  1. Non rifug­gi­re da richies­te elevate

Un mas­si­mo di 20 anni e 10 anni di espe­ri­en­za pro­fes­sio­na­le: ovvia­men­te non è pos­si­bi­le. Spes­so i dato­ri di lavoro scri­vo­no un gran nume­ro di requi­si­ti negli annun­ci di lavoro. Non abbia­te pau­ra di ques­to, ma sia­te ones­ti se non sod­dis­fa­te (anco­ra) un requi­si­to. Pote­te comun­que fare espe­ri­en­za nel vos­tro nuo­vo lavoro, pote­te miglio­ra­re le vost­re cono­scen­ze lin­gu­i­sti­che seguen­do dei cor­si a mar­gi­ne (ad esem­pio pres­so il cen­tro di istru­zi­o­ne per adul­ti) e pote­te recup­er­a­re la for­ma­zio­ne man­can­te. I dato­ri di lavoro sono spes­so più fles­si­bi­li di quan­to si pen­si, soprat­tut­to se si trat­ta di un lavoro che si adat­ta bene (dal pun­to di vis­ta umano)!

  1. Tenete d’oc­chio la pal­la e non abbia­te pau­ra del­le bat­tu­te d’arresto!

Otte­ne­re un suc­ces­so diret­to alla pri­ma can­di­da­tu­ra e otte­ne­re il lavoro dei pro­pri sogni è l’ec­ce­zio­ne piut­tosto che la rego­la. Non abbia­te pau­ra se non rius­ci­te a otte­ne­re un suc­ces­so con la vos­tra pri­ma can­di­da­tu­ra, ma ripro­va­te da un’al­tra par­te. Spes­so è uti­le chie­de­re un feed­back aper­to sul motivo per cui non sie­te ent­ra­ti nella rosa dei can­di­da­ti, oppu­re segui­re un cor­so di for­ma­zio­ne pro­fes­sio­na­le sul­le can­di­da­tu­re in cui i vos­tri docu­men­ti di can­di­da­tu­ra ven­go­no rivis­ti e otti­miz­za­ti. Per non per­de­re l’oc­ca­sio­ne, iscri­ve­te­vi alle offer­te di lavoro per­ti­nen­ti sui por­ta­li di lavoro. Ver­re­te così avvi­sa­ti auto­ma­ti­ca­men­te quan­do si pre­s­en­ter­an­no nuo­ve offer­te di lavoro nel vos­tro rag­gio di ricerca.

Con­clu­sio­ne

Una can­di­da­tu­ra di suc­ces­so nel set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata richie­de tem­po, sfor­zi e impeg­no. Uti­liz­za­te i sug­ge­ri­men­ti di cui sopra per otti­miz­za­re la vos­tra can­di­da­tu­ra e tro­va­re il lavoro dei vos­tri sogni. Rimane­te aggior­na­ti e con­ti­nua­te la vos­tra for­ma­zio­ne. Con­fron­ta­te le offer­te di lavoro e cer­ca­te di ven­der­vi nel migli­or modo pos­si­bi­le. Sia­te sicu­ri di voi stes­si, fles­si­bi­li e pro­fes­sio­na­li e dimostra­te al vos­tro poten­zia­le dato­re di lavoro che sie­te la scel­ta per­fetta per il lavoro.

Il futu­ro del­l’­in­dus­tria del­la sicu­rez­za pri­vata in Ger­ma­nia: uomo o macchina?

Il futuro dell'industria della sicurezza privata in Germania: uomo o macchina?

L’in­dus­tria del­la sicu­rez­za pri­vata è un set­to­re eco­no­mico importan­te in Ger­ma­nia e dà lavoro a mol­te per­so­ne. Nel 2022, il set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata in Ger­ma­nia con­ta­va un tota­le di poco meno di 260.000 dipen­den­ti, che lavo­r­a­va­no in cir­ca 5.700 socie­tà di vigi­lan­za e sicu­rez­za. Si trat­ta di cif­re con­side­re­vo­li. La sicu­rez­za pri­vata sta assu­men­do semp­re più spes­so com­pi­ti un tem­po pur­a­men­te sov­ra­ni in alcu­ne aree ed è quin­di diven­ta­ta un atto­re importan­te, in par­te anche nel set­to­re del­la sicu­rez­za e del­l’or­di­ne pubblico.

Ma come si svi­lup­perà la sicu­rez­za pri­vata in futu­ro? Le guar­die giura­te uma­ne saran­no semp­re più sosti­tuite dal­le mac­chi­ne? Oppu­re gli uomi­ni con­tin­uer­an­no a svol­ge­re un ruo­lo importan­te nel set­to­re del­la sicu­rez­za anche in futu­ro? In ques­to arti­co­lo dia­mo uno sguar­do al futu­ro del­l’­in­dus­tria del­la sicu­rez­za pri­vata in Germania.

Il ruo­lo del­le per­so­ne nel set­to­re del­la sicu­rez­za privata

Il per­so­na­le di sicu­rez­za uma­no ha mol­ti van­tag­gi ris­pet­to alle mac­chi­ne. Posso­no assegna­re le azio­ni uma­ne in modo più pre­ciso e reagi­re in modo ade­gua­to. Posso­no valu­t­a­re meglio le situa­zio­ni di per­i­co­lo e agi­re in modo appro­pria­to. Han­no la capa­ci­tà di reagi­re a even­ti impre­vis­ti e di agi­re in modo fles­si­bi­le. Soprat­tut­to nel­le situa­zio­ni in cui l’em­pa­tia, la com­pren­sio­ne e la comu­ni­ca­zio­ne inter­per­so­na­le sono importan­ti, il per­so­na­le di sicu­rez­za uma­no è insostituibile.

Inolt­re, nel set­to­re del­la sicu­rez­za esis­to­no alcu­ne atti­vi­tà dif­fi­ci­li da auto­ma­tiz­za­re. Ad esem­pio, il con­trol­lo del­le per­so­ne e la veri­fi­ca dei docu­men­ti di iden­ti­fi­ca­zio­ne richie­do­no un ele­va­to livel­lo di com­pe­tenza, espe­ri­en­za ed empa­tia. Ques­te atti­vi­tà richie­do­no anche capa­ci­tà cogni­ti­ve come il pen­sie­ro cri­ti­co, la riso­lu­zi­o­ne dei pro­ble­mi e il pro­ces­so decis­io­na­le, che attu­al­men­te non posso­no esse­re com­ple­ta­men­te ass­or­bi­te dal­le macchine.

Il ruo­lo del­le mac­chi­ne nel set­to­re del­la sicu­rez­za privata

Tut­ta­via, anche nel set­to­re del­la sicu­rez­za esis­to­no atti­vi­tà che posso­no esse­re sup­port­a­te dal­le mac­chi­ne. Ad esem­pio, le tele­ca­me­re e altri dis­po­si­ti­vi tec­ni­ci posso­no esse­re uti­liz­za­ti per moni­tor­a­re edi­fi­ci e luoghi pubbli­ci. Le regis­tra­zio­ni posso­no esse­re ana­liz­za­te da guar­die giura­te uma­ne per rico­no­sce­re e reagi­re a situa­zio­ni di per­i­co­lo. Tut­ta­via, i sis­te­mi che valu­t­a­no il mate­ria­le d’im­ma­gi­ne regis­tra­to dirett­amen­te con l’ai­uto di un com­pu­ter e lan­cia­no l’all­ar­me, se neces­sa­rio, sono più velo­ci e affi­da­bili nella massa.
I pri­mi sis­te­mi auto­ma­tiz­za­ti, ad esem­pio nel set­to­re del con­trol­lo degli acces­si, esis­t­eva­no già mol­ti anni fa. Da tem­po si uti­liz­za­no anche robot di guar­dia dota­ti di rile­va­to­ri che, ad esem­pio, pat­tu­glia­no i magazzini in modo com­ple­ta­men­te auto­ma­ti­co. La tec­no­lo­gia dei dro­ni sta diven­tan­do semp­re più popola­re anche per le appli­ca­zio­ni nel set­to­re del­la sicu­rez­za pri­vata, ad esem­pio per il moni­tor­ag­gio o la veri­fi­ca degli all­ar­mi. In ques­to caso, tut­ta­via, gli ost­aco­li lega­li sono anco­ra piut­tosto ele­va­ti e spes­so ne impe­dis­co­no l’u­so pratico.

Inolt­re, tec­no­lo­gie come l’in­tel­li­gen­za arti­fi­ci­a­le e l’app­ren­di­men­to auto­ma­ti­co posso­no esse­re uti­liz­za­te per rile­va­re model­li e anoma­lie in gran­di quan­ti­tà di dati. In ques­to modo, le for­ze di sicu­rez­za posso­no esse­re avvi­sa­te tem­pes­ti­vamen­te di poten­zia­li min­ac­ce e reagi­re di conseguenza.

Il futu­ro del­l’­in­dus­tria del­la sicu­rez­za privata

È impro­ba­bi­le che le mac­chi­ne sosti­tuisca­no com­ple­ta­men­te le guar­die giura­te uma­ne. Gli uomi­ni con­tin­uer­an­no a svol­ge­re un ruo­lo importan­te nel set­to­re del­la sicu­rez­za. Tut­ta­via, le mac­chi­ne avran­no un ruo­lo semp­re più importan­te e sup­port­eran­no le guar­die giura­te uma­ne in alcu­ne atti­vi­tà. Le azi­en­de di sicu­rez­za pri­vata devo­no adat­tar­si a ques­ti cam­bia­men­ti e for­ma­re e svi­luppa­re il pro­prio per­so­na­le di con­se­guen­za per sod­dis­fa­re le esi­gen­ze del futuro.

Con­clu­sio­ne

Il futu­ro del­l’­in­dus­tria del­la sicu­rez­za pri­vata in Ger­ma­nia sarà carat­te­riz­za­to da una com­bi­na­zio­ne di lavoro uma­no e capa­ci­tà del­le mac­chi­ne. Gli esse­ri uma­ni non saran­no sosti­tui­ti, ma si svi­lup­pe­ran­no ulte­rior­men­te e si occup­er­an­no di alt­re atti­vi­tà. Ciò signi­fi­ca che ci sarà uno spos­ta­men­to dei com­pi­ti. Ment­re i com­pi­ti di per­ce­zio­ne posso­no esse­re in gran par­te svol­ti dal­le mac­chi­ne, le for­ze di sicu­rez­za pri­va­te si occup­er­an­no semp­re più di altri com­pi­ti più impegnativi.

34a-Pre­pa­ra­zio­ne: qual è la for­ma di inseg­na­men­to più adat­ta a lei?

34a-Preparazione: qual è la forma di insegnamento più adatta a lei?

Qua­le for­ma di inseg­na­men­to è più adat­ta a voi?

Nel seguen­te arti­co­lo vor­rei sug­ger­i­re le varie opzio­ni di app­ren­di­men­to, con i loro van­tag­gi e svan­tag­gi, per la pre­pa­ra­zio­ne al Sach­kunde­prüf­ung § 34a GewO — un arti­co­lo ospi­te di Il guru del­la sicu­rez­za.

Inseg­na­men­to frontale

Le lezio­ni si ten­go­no in un’­ac­ca­de­mia, di soli­to per un’in­te­ra gior­na­ta.
In un ambi­en­te di clas­se strut­tu­ra­to, si crea una situa­zio­ne di app­ren­di­men­to per gli stu­den­ti in cui il docen­te assu­me il ruo­lo di inter­me­dia­rio del­la cono­scen­za. Il docen­te può uti­liz­za­re diver­si meto­di di app­ren­di­men­to per faci­li­t­are l’app­ren­di­men­to degli stu­den­ti. Ques­ti posso­no include­re lezio­ni, dis­cus­sio­ni, lavo­ri di grup­po, dimostra­zio­ni o espe­ri­men­ti. In clas­se, gli stu­den­ti posso­no anche por­re doman­de diret­te e rice­ve­re un feed­back dal docen­te o dai com­pa­gni, miglio­ran­do così la com­pren­sio­ne del mate­ria­le didat­ti­co. Le lezio­ni posso­no anche offri­re l’op­por­tu­ni­tà di pro­muo­ve­re le abili­tà socia­li e la col­la­bo­ra­zio­ne, poi­ché gli stu­den­ti lavor­ano e impa­ra­no insieme.

Lezio­ni online

L’in­seg­na­men­to online è simi­le a quello tra­di­zio­na­le, ma si svol­ge su Inter­net. Il docen­te uti­liz­za vari stru­men­ti digi­ta­li per faci­li­t­are l’app­ren­di­men­to degli stu­den­ti. Esem­pi di stru­men­ti digi­ta­li posso­no esse­re: chat video e audio, cor­si online, piat­ta­for­me di app­ren­di­men­to, aule vir­tua­li o modu­li di e‑learning. L’in­seg­na­men­to online può esse­re par­ti­co­lar­men­te van­tag­gio­so nel mon­do di oggi, in quan­to off­re la pos­si­bi­li­tà di con­ti­nu­are a insegna­re anche in tem­pi di pan­de­mie o alt­re cir­cos­tan­ze che com­pro­met­to­no il nor­ma­le inseg­na­men­to. Un alt­ro van­tag­gio del­l’in­seg­na­men­to online è che gli stu­den­ti posso­no impara­re da qual­si­a­si luo­go, pur­ché abbia­no una con­ne­s­sio­ne a Inter­net. Inolt­re, come nel­le lezio­ni fron­ta­li, gli stu­den­ti posso­no por­re doman­de e rice­ve­re feed­back dal­l’is­trut­to­re o dai com­pa­gni di clas­se, miglio­ran­do così la com­pren­sio­ne del mate­ria­le didattico.

Auto­app­ren­di­men­to con libri e video su YouTube

Stu­den­te auto­no­mo con libro e Video di You­Tube sono per­so­ne che impa­ra­no in modo indi­pen­den­te otten­en­do infor­ma­zio­ni da libri o video su Inter­net. Ques­ta for­ma di app­ren­di­men­to è meno strut­tu­ra­ta e richie­de più disci­pli­na e ini­zia­ti­va da par­te degli stu­den­ti. A dif­fe­ren­za del­l’app­ren­di­men­to in clas­se o online, gli auto­di­dat­ti han­no la liber­tà di sta­bi­li­re il pro­prio rit­mo e di sce­glie­re il con­ten­uto del mate­ria­le didat­ti­co. Tut­ta­via, c’è anche il rischio che gli auto­di­dat­ti abbia­no dif­fi­col­tà a rag­gi­unge­re i loro obi­et­ti­vi di app­ren­di­men­to a cau­sa del­la man­can­za di strut­tu­ra e di gui­da. Gli stu­den­ti devo­no moti­var­si e disci­pli­nar­si per impara­re con­ti­nu­a­men­te. È anche più dif­fi­ci­le por­re doman­de e rice­ve­re feed­back per­ché non c’è un con­tat­to diret­to con un insegnan­te o con altri studenti.

Van­tag­gi e svantaggi

Nel comp­les­so, tut­te e tre le for­me di app­ren­di­men­to — inseg­na­men­to fron­ta­le, inseg­na­men­to online e auto­app­ren­di­men­to con libri e video su You­Tube — pre­sen­ta­no van­tag­gi e svantaggi:

Inseg­na­men­to frontale

Van­tag­gi:

Svan­tag­gi:

Lezio­ni online

Van­tag­gi:

Svan­tag­gi:

Auto­app­ren­di­men­to con libri e video su YouTube

Van­tag­gi:

Svan­tag­gi:

Sin­te­si

In gene­ra­le, è importan­te nota­re che nes­su­no degli sti­li di app­ren­di­men­to è per­fet­to e che dipen­de da qua­le sti­le di app­ren­di­men­to si adat­ta meglio alle esi­gen­ze e alle pre­fe­ren­ze indi­vi­dua­li del­l’al­lie­vo.
Inolt­re, i diver­si sti­li di app­ren­di­men­to posso­no esse­re com­bi­na­ti tra loro. In par­ti­co­la­re, la pos­si­bi­li­tà di uti­liz­za­re i video di You­Tube come sup­ple­men­to a qual­si­a­si tipo di app­ren­di­men­to è mol­to buo­na. A ques­to pro­po­si­to, il mio con­siglio è di uti­liz­za­re i video di You­Tube del SecurityGuru34a. Ques­ti video sono strut­tu­ra­ti in modo chia­ro, infor­ma­tivo, faci­le da capi­re e quin­di mol­to uti­li. Con l’ai­uto di ques­ti video, si può impara­re al pro­prio rit­mo e appro­fond­ire i con­te­nuti che non sono sta­ti tras­mes­si bene in clas­se.
C’è lezio­ni com­ple­te e Esa­mi cam­pio­ne con le spie­ga­zio­ni del­le doman­de e del­le risposte.

Spe­ro che con ques­to arti­co­lo sia rius­ci­to a far­vi capi­re i diver­si meto­di di app­ren­di­men­to e che possia­te tro­va­re il meto­do gius­to per voi.

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